Euphorbium – heilkräftiges Harz aus dem Orient

euphorbium

Euphorbium - Die wichtigsten Fakten

  • Euphorbium ist das Harz eines Wolfsmilchgewächses, welche über den ganzen Globus verteilt zu finden sind.
  • Sie stellen mit ca. 2100 Arten eine eigene Gattung dar.
  • Viele der Arten besitzen heilwirksame Inhaltsstoffe.
  • Pharmazeutische Verwendung findet vor allem die Pflanze Euphorbia resinifera, welche aus Marokko stammt.
  • Aufgrund der Giftigkeit beschränkt sich der Einsatz jedoch nunmehr lediglich auf den Bereich der Homöopathie.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Euphorbium als Heilpflanze

Euphorbium
Sammelzeit
  • August
  • September
  • Oktober
Heilwirkung
Anwendung

Unter den vielen heilwirksamen Wolfsmilchgewächsen ist die Euphorbia resinifera der bekannteste Vertreter und wird pharmazeutisch auch als Euphorbium officinalis geführt.

Die gängigste Bezeichnung lautet Wolfsmilch oder auch Teufelsmilch.
Die Bezeichnung Euphorbiumgummi beschreibt das getrocknete Harz der Pflanze.

Die Pflanze stellt eine eigene Gattung, die der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae).

Der arzneiwirksame Wolfsmilch ist in Nordafrika (Atlasgebirge) beheimatet und wird dort kultiviert und geerntet.
Hierbei wir die Oberfläche der Pflanze angeritzt, bis der milchige Saft der Pflanze austritt.
Der getrocknete Saft wir gesammelt und zu Pulver verarbeitet.

Sammelzeit ist meist Spätsommer und Herbst.
Das Harz und Fertigprodukte ist jedoch ganzjährig über den Handel erhältlich.

Folgende Bestandteile sind im getrockneten Harz zu finden:

  • Diterpene
  • Triterpene
  • Organische Säuren
  • Harz
  • Bitterstoffe
  • Kautschuk

Wolfsmilchgewächse sind weltweit beheimatet und stellen eine eigene Pflanzengattung mit über 2000 Arten dar. Diese unterscheiden sich sehr in ihrem Aussehen. Es gehören Blattgewächse, Bäume oder auch kakteenartige Pflanzen zur Familie.

Die Gewinnung des Wirkstoffs ist jedoch meist identisch: Durch Anritzen oder Schnitt der Pflanze tritt ein weißlicher Pflanzensaft zutage, welcher getrocknet und gesammelt wird.

Arzneiliche Wirkungen besitzen einige der Pflanzen, jedoch sind diese sehr unterschiedlich ausgeprägt. So können einige Sorten im Verdauungstrakt, andere wiederum im Atemwegsbereich wirksam sein.
Auch in der Hautkrebsprävention kann das Harz zur Behandlung von Vorstufen (Präkanzerosen)
eingesetzt werden.

Die erhältlichen Präparate und Mittel mit dem Wirkstoff aus Wolfsmilchgewächsen enthalten vor allem Bestandteile der Pflanze Euphorbia resinifera aus dem Atlasgebirge.

Euphorbium - Heilwirkung der Heilpflanze

Folgende Wirkungen werden der Pflanze zugeschrieben:

  • krampflösend
  • reizend (Haut)
  • schleimfördernd
  • austreibend

Die Wirkung der Inhaltsstoffe ist vor allem: Reizung.

Innerlich angewendet reizt es Schleimhäute in Darm und Atemwegen zur Bildung von Schleim und fördert damit die Heilung.

Äußerlich aufgebracht werden Reizungen verursacht, welche die Haut zum schnelleren Abheilen animieren.

  • Das Harz der Pflanze ist giftig und ihr wird im Dauergebrauch eine tumorfördernde Wirkung zugeteilt. Daher ist eine innerliche Anwendung mit Ausnahme der Homöopathie nicht empfohlen!

Euphorbium - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Wirkstoffe sind im Magen-Darm-Trakt und im Atemwegsbereich wirksam.
Daher kann die Pflanze bei Verdauungsstörungen und bei Erkältungserkrankungen mit Husten und Schnupfen verwendet werden.

Äußerlich wird bei Hauterkrankungen wie Ekzemen, Warzen oder Geschwüren Linderung verschafft.

Euphorbium - Anwendung der Heilpflanze

Innerlich angewendet ist die Pflanze zwar wirksam, jedoch wird eine eigenmächtige Verwendung nicht empfohlen! Diese sollte lediglich mit homöopathischen Mitteln unter Betreuung eines Therapeuten stattfinden.

Auch bei äußerlichen Anwendungen sollte auf Fertigpräparate unter Beratung eines Pharmazeuten bzw. ebenfalls eines Therapeuten zurückgegriffen werden.

Äußerliche Anwendung

Innerliche Anwendung

Nur im Rahmen einer homöopathischen Behandlung empfohlen.


Quellen

Homöotanik:Euphorbium


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