Frauenminze - Hilfsmittel gegen Frauenleiden

Frauenminze - Hilfsmittel gegen Frauenleiden

Frauenminze - Die wichtigsten Fakten

  • Die Frauenminze ist keine Minze.
  • Wird auch Balsamkraut genannt.
  • Es handelt sich um eine mehrjährige Pflanze.
  • Die krautige Wachstumsform ist charakteristisch.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Frauenminze als Heilpflanze

Frauenminze
Sammelzeit
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Wissenschaftliche Namen hat die Pflanze gleich mehrere vorzuweisen. Bekannt als:

  • Tanacetum balsamita
  • Chrysanthemum balsamita
  • Pyrethrum balsamita
  • Balsamita vulgaris

Neben dem bekannten Namen, kann die Planze auch als Balsamkraut bekannt sein. Viele Nutzer nennen die Pflanze auch Marienbalsam, Riechblättchen oder Schmeckablaadl.

Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler. In der Gattungsbenennung nimmt sie den Bereich der Wucherblüten ein.

Im Ursprung ließ sich die Pflanze im Kaukasus finden. Mittlerweile ist sie überwiegend in Südeuropa beheimatet. Der Spätsommer gilt als Sammelzeit.

  • Verwendet werden lediglich die ledrigen Blätter der Pflanzenart.

Zahlreiche ätherische Öle befinden sich in der Pflanze. Zusätzlich können die Blätter mit den folgenden Bestandteilen dienen:

  • Borneol
  • Pinene
  • Kampfer
  • Thujon
  • Gerbsäure

Die Pflanze wird heute noch als Gartenpflanze eingesetzt. Neben dieser Nutzung haben Mönche die heilende Wirkung der Pflanze entdeckt. Die Nutzung als Heilkraut ist heute kaum noch bekannt. Am häufigsten wird die Pflanze als Tee genutzt.

Frauenminze - Heilwirkung der Heilpflanze

Die folgenden drei Wirkungen können der Pflanze nachgesagt werden:

  • antiseptisch
  • krampflösend
  • harntreibend

Frauenminze - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Obwohl die Pflanze nur selten eingesetzt werden kann, lindert sie viele Leiden. Die folgenden Leiden lassen sich durch den Genuss der Pflanze lindern:

  • Verdaungsstörungen
  • Würmerbefall
  • Leberschwäche
  • Blasenschwäche
  • Ohnmachtsneigung
  • Menstruationsbeschwerden

Frauenminze - Anwendung der Heilpflanze

Die Anwendung ist beschränkt, denn die Pflanze wird heute nur selten empfohlen. Die Verarbeitung als Präparate oder Tee ist üblich.

Äußerliche Anwendung

Eine äußere Anwendung des Teeproduktes erfolgt durch Umschläge. Gerade bei Gelenkserkrankungen kann ein Umschlag eine Linderung verschaffen.

Innerliche Anwendung

Die innere Nutzung bezieht sich auf die Anwendung als Tee, der getrunken werden muss. Schmerzlindernd und verdauungsfördernd ist die Wirkung des Teesortiments.


Quellen

Kremp, Dieter: Christliche Pflanzennamen
Jäger, Hermann: Der Apothekergarten Anleitung zur Kultur und Behandlung der in Deutschland


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