Gänsefingerkraut als Heilpflanze

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Gänsefingerkraut - Die wichtigsten Fakten

  • Das Gänsefingerkraut hat besondere Blätter.
  • Auf der Rückseite lassen sie einen silbrig schimmernden Teint erkennen. Oberhalb haben die Fiederblätter ein saftiges Grün erhalten.
  • Ihre Ausläufer weisen eine Länge von bis zu 1 m auf. Knotenpunkte sind deutlich erkennbar. Hier bilden sich weitere Ausläufer.
  • In den wärmeren Jahreszeiten sind kleine gelbe Blüten sichtbar.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Gänsefingerkraut als Heilpflanze

Gänsefingerkraut
Sammelzeit
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name des Gänsefingerkrauts lautet Potentilla Anserina.

Im Volksmund ist das Gänsefingerkraut unter dem Namen Krampfkraut bekannt. Diese Bezeichnung geht auf die Wirkung der Pflanze auf den menschlichen Körper zurück.

Das Gänsefingerkraut gehört zur Familie der Rosengewächse. Innerhalb dieser wird sie der Unterfamilie der Rosoideae zugeordnet.

Die hier vorgestellte Heilpflanze benötigt ein bestimmtes Klima, ist jedoch nicht besonders anspruchsvoll. Ihre Blütezeit liegt zwischen Mai und September. Bei der Ernte muss aufgepasst werden. Hier unterscheidet sich die Erntezeit der Wurzel von der der Blüten und Blätter.

Zu den Inhaltsstoffen zählen Flavone, Sterine und Cholin. Bitter- und Gerbstoffe führen zur ktrampflösenden Wirkung des Gänsefingerkrauts.

Vielen Menschen ist die Pflanze vom Namen her unbekannt. Allerdings ist sie für die Gesundheit sehr interessant. Daher findet dieses Gewächs im Rahmen der Heilkunde Verwendung. Vorwiegend Homöopathen machen von ihr Gebrauch. Die Pflanze selbst wächst auf tonhaltigen Böden. Sie bevorzugt ein feuchtes Klima und siedelt sich gerne an Wegrändern ab. Auch in Gräben, auf Wiesen und Weiden ist sie zu finden. Im ganzen europäischen Raum kann sie geerntet werden.

Die chemische Zusammensetzung wirkt sich gut auf den menschlichen Organismus aus. Der dargestellten Pflanze werden krampflösende Eigenschaften zugeschrieben. Sie unterstützt bei natürlichen Vorgängen im Magen- und Darmbereich. Weiterhin mildert sie auch Menstruationsbeschwerden und unterstützt die Zähne bei ihrer natürlichen und gleichsam positiven Entwicklung. Vorwiegend kommt im Rahmen der Heilwirkung die ausgegrabene Wurzel zum Einsatz. Sie ist zu trocknen und dann sachgemäß anzuwenden.

Gänsefingerkraut - Heilwirkung der Heilpflanze

Was die Heilwirkung anbelangt, ist die aufgrund der sich in der Pflanze befindenden Stoffe sehr groß. Sicherlich ist das von Mensch zu Mensch verschieden und hängt von einigen Faktoren ab.

  • Während der Schwangerschaft ist von der Einnahme der Pflanze abzusehen. Auch von einem Reizmagen Betroffene sollten sich für eine Alternative entscheiden, da diese Heilpflanze nicht für jene Menschen geeignet ist.

Gänsefingerkraut - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Das Kraut ist immer dann zu verwenden, wenn Krämpfe zu lösen sind. Hier sind es Magen- und Darmbeschwerden, welche vordergründig mit Hilfe der Pflanze verringert werden. Darüber hinaus macht es Hustenattacken erträglicher und auch die Schmerzen während einer Periode lassen sich so schneller beheben. Darüber hinaus - und das wissen viele Menschen nicht - ist die Pflanze bei Zahnfleischentzündungen interessant. Weiterhin sind Muskelverspannungen in ihrer Intensität zu schwächen.

Gänsefingerkraut - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze muss natürlich auf bestimmte Weise zubereitet oder angewandt werden, um die nötige Wirkung zu erzielen. Die meisten Menschen wenden sie innerlich an. Grund dafür ist, dass diese Pflanze auf der Haut kaum eine Wirkung zeigt. Sie unterstützt die inneren Vorgänge, an welchen Muskeln beteiligt sind.

Äußerliche Anwendung

Zur äußerlichen Anwendung gibt es wenige Berichte. Eine weitaus größere Wirkung erzielt die Einnahme.

Innerliche Anwendung

Wer an Zahnfleischentzündungen leidet, kann auf der Wurzel der Pflanze kaufen. Damit beugt er weiteren Entzündungen vor und unterstützt beim Erhalt der Zähne. Die Blätter lassen sich einfach verwenden und können gekocht zur echten Gaumenfreude werden. Sie zu Kartoffeln und Gewürzen zu kombinieren, führt zu einem vollwertigen Essen und unterstützt daneben die Funktionen. Auch in Kombination zu Käse über einem Auflauf schmeckt Kraut hervorragend. Wichtig ist, dass ausschließlich die jungen Blätter zum Einsatz kommen.


Quellen

Baumgärtner, Ute / Merk, Brigitte: Wickel und Auflagen
Urbon, Barbara: Gesundes Wissen aus der Natur: Heilkräuter heute


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