Geißraute - eine wirksame Heilpflanze

geissraute

Geißraute - Die wichtigsten Fakten

  • Die Geißraute ist ein Heilkraut aus der Familie der Hülsenfrüchtler.
  • Sie stammt ursprünglich aus Süd- und Südosteuropa, ist heute aber vor allem in Mitteleuropa anzutreffen.
  • Früher war sie ein beliebtes Hausmittel zur Anregung und Steigerung der Milchbildung bei stillenden Müttern.
  • In der heutigen Zeit wird sie vor allem zur Regulierung des Blutzuckerspiegels verwendet.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Geißraute als Heilpflanze

Geißraute
Sammelzeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Der lateinische Name der Pflanze lautet Galega officinalis.

Volkstümliche Bezeichnungen der Pflanze sind Geissklee, Bockskraut, Fleckenkraut, Suchtkraut, Pockenraute, Pestilenzkraut, Ziegenraute.

Das Kraut gehört zur Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchtler.

Die Pflanze wächst in Mitteleuropa, wobei sie ursprünglich aus Süd- und Südosteuropa stammt. Sie ist in Höhen bis zu 1000 m zu finden. Sie bevorzugt feuchten Boden und ist daher vor allem an Fluss- und Bachläufen anzutreffen. Die Blütezeit ist von Juni bis September.

In der Pflanze sind folgende Inhaltsstoffe enthalten:

  • Vitamin C
  • Saponin
  • Bitterstoffe
  • das Alkaloid Galegin

Galegin ist der Namensgeber für den lateinsichen Namen Galega. Dieses Alkaloid bewirkt eine anhaltende Senkung des Blutzuckerspielgels.

Die Geißraute ist ein Hülsenfrüchtler-Gewächs, das bis zu einem Meter hoch wird und von Juni bis September rosarote bis purpurfarbene Blüten entwickelt.

Sie ist ein Heilkraut, das verschiedene heilende Wirkungen hat. So wirkt die Raute blutzuckersenkend, harn- und schweißtreibend und fördert die Milchbildung bei stillenden Frauen.

Geißraute - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze hat eine blutzuckersenkende Wirkung und wird daher in der Behandlung der Diabetes eingesetzt. Sie ist in Diabetiker-Tees enthalten.

Sie wirkt auch antibiotisch und entzündungshemmend.

Aufgrund ihrer harntreibenden Wirkung wird Geißkraut auch zur Behandlung von Blasenentzündungen verwendet.

Ebenso findet sie sich in Kräutertees, die frischgebackenen Müttern verabreicht werden, deren Milchproduktion nur schwer in Gang kommt.

Geißraute - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Geißkraut wirkt bei folgenden Leiden:

  • Fieber
  • Diabetes
  • Entzündungen, besonders Blasenentzündung

Geißraute - Anwendung der Heilpflanze

Dieses Heilkraut wirkt harntreibend, schweißtreibend, senkt den Blutzucker und fördert die Milchbildung. Geißraute wird zur Behandlung von Diabetes und Blasenentzündungen eingesetzt.

Äußerliche Anwendung

Die Geißraute wird nicht äußerlich, sondern nur innerlich in Form von Tee angewendet.

Innerliche Anwendung

Die Geißraute findet innerliche Anwendung. Die häufigste Anwendungsart ist ein Tee aus Geißrautenblättern. So wird er zubereitet:

Etwa ein bis zwei Löffel getrocknete Blätter der Pflanze werden mit kochendem Wasser übergossen. Nun muss der Tee etwa 10 Minuten ziehen, dann kann er abgeseiht und getrunken werden.

Bis zu drei Tassen Geißrauten-Tee können täglich getrunken werden.

Die Wirkung des Tees ist appetithemmend, harntreibend und blutzuckersenkend.

  • Reiner Geißrauten-Tee schmeckt etwas bitter. Man kann zur Verbesserung des Geschmacks auch einige Blätter dieses Krautes anderen Tees, z.b. Rooibos-, Früchte- oder Grünem Tee beimischen.

Quellen

Wolfgang Hensel:Welche Heilpflanze ist das?
Christa Bader: Wilde Kräuter und Heilende Pflanzen für Körper und Seele: Ein Kurs in Heilpflanzenkunde


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