Heilpflanze Gewöhnliche Kuhschelle

Heilpflanze Gewöhnliche Kuhschelle

Gewöhnliche Kuhschelle - Die wichtigsten Fakten

  • Wild ist die Kuhschelle nur noch selten bei uns zu finden.
  • Doch wird die hübsche Frühlingsblume kultiviert und in homöopathischen Mitteln verarbeitet.
  • Eine Anwendung der frischen oder getrockneten Pflanze - wie sie früher üblich war - ist nicht angeraten, da die Kuhschelle giftig ist.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Gewöhnliche Kuhschelle als Heilpflanze

Gewöhnliche Kuhschelle
Sammelzeit
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
Heilwirkung
Anwendung

Wissenschaftlich wird die Kuhschelle als Pulsatilla vulgaris oder Anemone pulsatilla bezeichnet.

Die Kuhschelle hat eine große Zahl weiterer volkstümlicher Namen:

  • Küchenschelle
  • Kuhglocke
  • Glockeschelle
  • Silberglocke
  • Osterschelle
  • Kuckucksblume
  • Eierblume
  • Erstgucker
  • Troll
  • Federwisch
  • Plumphose
  • Tagschläferchen
  • Pelzmuckelche
  • Heideblume
  • Haberblume
  • Weinkraut
  • Mutterblume

Die Kuhschelle gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und zur Gattung der Kuhschellen (Pulsatilla).

Die Kuhschelle wächst in Mittel- Osteuropa. Sie bevorzugt Trockenrasen und lichte Wälder und ist vorwiegend in Ebenen zu finden. Die Wildbume ist in ihrem Bestand gefährdet und steht streng unter Naturschutz. Daher darf sie auch nicht gesammelt werden. Allerdings kann die Blume auch kultiviert werden.

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen der Pflanze gehören Triterpensaponine, Saponine und Ranunculin.

  • Das frische Kraut enthält das giftige Anemonol. Dies zersetzt sich jedoch beim Trocknen der Pflanze.

Die Kuhschelle ist eine echte Frühlingsblume. Sie blüht ab März bis in den Sommer hinein. Sie wächst an sonnigen und trockenen Orten und bevorzugt kalkhaltige Böden. Ihre Blüten sind mit ihrer blauvioletten Färbung sehr hübsch anzusehen.

Vor gut 2500 Jahren empfahl der griechische Arzt Hipprokates die Kuschelle Frauen mit Leiden der Gebärmutter. Auch heute noch ist die Pflanze als Frauenheilmittel bekannt. Wurden früher Wurzel Stängel, Kraut und Samen auf unterschiedlichste Weise angewendet - so war es üblich, die Wurzel zu zerkauen und ihr Saft wurde sogar in die Augen geträufelt - findet die Kuhschelle heute nur als homöopathisches Mittel Verwendung.

Gewöhnliche Kuhschelle - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Kuhschelle ist bekannt für ihre regelfördernde, tonische, venenkräftigende und verdauungsfördernde Wirkung.

Gewöhnliche Kuhschelle - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Kuhschelle wird bei Menstruationsbeschwerden wie einem unregelmäßigem Zyklus, bei Verdauungs- und Magenproblemen und gegen Magenschmerzen eingesetzt.

Gewöhnliche Kuhschelle - Anwendung der Heilpflanze

Die Kuhschelle wird als homöopathisches Mittel in Form von Globuli oder Urtinktur verwendet.

Äußerliche Anwendung

Über eine äußerliche Anwendung ist nichts bekannt.

Innerliche Anwendung

Innerlich wird die Pulsatilla als Globuli oder Urtinktur angewendet.


Quellen

Hänsel, Rudolf / Keller, Konstantin / Rimpler, Horst / Schneider, Georg: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis. Drogen P-Z Folgeband 2.
Irion, Hans: Chemikalien, Drogen, wichtige physikalische Begriffe in lexikalischer Reihenfolge.
Lackner, Roland: Energetische Spagyrik: der Weg zu emotionaler, geistiger und seelischer Balance.
Puhle, Annekatrin / Trott-Schepe, Jürgen / Möller, Birgit: Heilpflanzen für die Gesundheit: 300 Pflanzen - neues und überliefertes Heilwissen.


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