Goji als Heilpflanze

Goji als Heilpflanze

Goji - Die wichtigsten Fakten

  • Goji ist ursprünglich in China heimisch.
  • Inzwischen ist sie auch im Mittelmeerraum, in Nordamerika, Australien und Nordafrika zu finden.
  • Sie wird oft als Zierpflanze kultiviert.
  • Das Gewächs gilt als Pflanze mit vielen Heilwirkungen.
  • Die Pflanze hilft beispielsweise bei Burn Out und unterstützend bei Krebs.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Goji als Heilpflanze

Goji
Sammelzeit
  • August
  • September
  • Oktober
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet Lycium barbarum und sie gehört zur Pflanzenfamilie der Solanaceae (Nachtschattengewächse).

Es gibt verschiedene Trivialnamen, unter den die Pflanze bei uns und in anderen Ländern bekannt ist. So wird sie bei uns auch Gemeiner Bocksdorn, Bocksdornfrucht, Chinesische Wolfsbeere oder Gemeiner Teufelszwirn genannt. Ihre chinesische Bezeichnung lautet Níngxià gouqi und im englischen Sprachraum ist sie als Wolfberry bekannt.

Das Gewächs zählt zur Gattung der Bocksdorne (Lycium) und gehört damit in die Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).

Die Goji-Beere stammt ursprünglich aus China. Allerdings findet man sie wildwachsend auch in Südost-Europa sowie in ganz Asien. Im europäischen Raum (vor allem am Mittelmeer), in Nordamerika, in Australien sowie in verschiedenen Regionen von Nordafrika kennt man die Pflanze vor allem als Ziergewächs.

Die Sammelzeit für die Pflanze erstreckt sich von August bis in den Oktober hinein.

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen der Pflanze gehören bezüglich ihrer heilwirksamen Eigenschaften vor allem:

Der mehrjährige Strauch kann bis zu 4 Meter hoch wachsen, er besitzt stachelige Äste und länglich geformte, graugrüne Blätter. Diese können eine Länge von 10 Zentimetern und eine Breite von 3 Zentimetern haben. Zwischen Juni und August entwickeln sich violette Blüten. Sie wachsen an relativ kurzen Stielen der Blattachseln. Die Blüten haben fast immer 5 Blätter, wie bei Nachtschattengewächsen üblich.

Aus diesen Blüten entstehen dann zwischen August und Oktober die orange-gelben bzw. roten Früchte, die auch als Goji-Beeren bekannt sind und in der Heilkunde Verwendung finden.

Goji - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze wirkt hauptsächlich antioxidativ, blutzuckersenkend, immunstimulierend sowie stärkend.

Goji - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Hauptanwendungsgebiete der Pflanze sind Abwehrschwäche, Bluthochdruck und Grüner Star. Sie wird aber auch bei Allergien, Anämie (Blutarmut), Asthma, Autoimmunerkrankungen, Burn Out, Erschöpfungszuständen, Müdigkeit, Diabetes und Erkältungen verwendet. Außerdem können Mittel aus den Wirkstoffen der Pflanze bei Krebs unterstützend eingesetzt werden.

Zudem kommt sie zum Einsatz, wenn man Glaukome, Infektneigung, Makuladegenerationen, Nachtschweiß, in der Rekonvaleszenz, Rheuma, Rückenprobleme, Schwindel, Sehschwächen, Stress, Tinnitus oder Übergewicht bekämpfen möchte. Auch gegen vorzeitiges Altern soll die Pflanze helfen.

Goji - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze kann ohne Sorge innerlich angewendet werden. Zum Einsatz kommen entweder die frischen oder getrockneten Goji-Beeren oder fertige Säfte, in denen die Früchte enthalten sind.

  • Beim Kauf von Fruchtsäften ist auf die Menge an enthaltenen Goji-Beeren zu achten. Meist ist ihr Anteil gering, so dass sich beim Verzehr auch die heilwirksamen Eigenschaften nur in schwacher Form zeigen werden.

Wer Gerinnungsmittel einnimmt, sollte auf die Verwendung der Pflanze verzichten, denn die Goji-Beeren können unter Umständen die Wirkung von gerinnungshemmenden Mitteln (so genannte Vitamin-K-Antagonisten, z. B. Macumar) noch verstärken.

Manchmal können auch allergische Reaktionen auftreten, daher sollten Personen, die eine Überempfindlichkeit gegen die Goji-Früchte haben, auf die Verwendung verzichten.

Äußerliche Anwendung

Äußerliche Methoden der Nutzung sind nicht bekannt.

Innerliche Anwendung

Für eine innerliche Anwendung kann man die getrockneten oder auch frischen Beeren der Pflanze verzehren oder sie in Form von fertigen Säften zu sich nehmen. Vor allem auf Augenerkrankungen soll sich die Verwendung der Beeren positiv auswirken, wohl durch die enthaltenen Stoffe Lutein und Zeaxanthin.


Quellen

Der Kosmos-Pflanzenführer: Über 900 Blumen, Bäume und Pilze 1200 Abbildungen
Reichling, Jürgen: Arends Volkstümliche Namen der Drogen, Heilkräuter, Arzneimittel und Chemikalien
Lim, T. K.: Edible Medicinal And Non-Medicinal Plants: Volume 6, Fruits
Wenzel, Melanie: Meine besten Heilpflanzenrezepte für eine gesunde Familie
Wolfe, David: Superfoods - die Medizin der Zukunft: Wie wir die machtvollsten Heiler unter den Nahrungsmitteln optimal nutzen


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