Heilpflanze Goldmohn

Heilpflanze Goldmohn

Goldmohn - Die wichtigsten Fakten

  • Die Pflanze kann Schmerzen lindern und gegen Angstzustände helfen.
  • Sie hat ihren Ursprung in Amerika, ist mittlerweile allerdings auch in Europa verbreitet.
  • Für die äußerliche Anwendung ist die Pflanze nicht geeignet.
  • Bei einer zu hohen Menge kann sie einen Rausch auslösen.
  • Hauptsächlich wird sie auch gegen Depressionen eingesetzt.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Goldmohn als Heilpflanze

Goldmohn
Sammelzeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
Heilwirkung
Anwendung

Die Pflanze besitzt nicht nur gute Fähigkeiten, um Schmerzen zu lindern und Leute in einen Rausch zu versetzen, sondern hat auch eine wissenschaftliche Bezeichnung. Auf wissenschaftliche Weise wird die Mohnart auch „Eschscholzia Californica“ genannt.

Die volkstümlichen Bezeichnungen sowie Namen sind im Deutschen auch „Schlafmützchen“, im Spanischen „Copa de oro“ und im französischen „Bonnet-qui-tombes“.

  • Goldmohn ist nicht die einzige Pflanze der Mohngattung. Ihre Brüder und Schwestern sind der Schlafmohn, der Klatschmohn und der türkische Mohn.

Die Eschscholzia-Gattung gehört zu der Familie der Mohngewächse.

Der Goldmohn wird eingesammelt, wenn die Blütezeit beginnt. Die Blume kommt ursprünglich aus Amerika und hat aus diesem Grund dort die meisten Bestände in der Wildnis. Durch die Kolonialisierung ist diese Mohnart auch bei uns in Europa bekannt geworden.

  • Bereits die Ureinwohner Amerikas benutzten diese Pflanze auf die eine oder andere Weise. Sie wurde entweder als Rausch- oder Heilmittel verwendet. Da der Mohn als „legal high“ bezeichnet wird, ist diese Pflanze ein guter Ersatz für Marihuana.

Der Goldmohn besitzt einige Inhaltsstoffe, die bei einer Überdosierung einen angenehmen Rausch verursachen, bei rationierter Verabreichung Schmerzen lindern und andere Widrigkeiten des Körpers heilen können. Im Folgenden sind nun alle Wirkstoffe der Pflanze aufgelistet:

  • Eschscholzidin
  • Eschscholzin
  • Californidin
  • Sanguinarin
  • Protopin
  • Chelerythrin
  • Allocryptopin

Ob früher im alten Mittelalter oder in der heutigen Zeit: Heilpflanzen werden nach wie vor noch benutzt. Es gehen nämlich viele Menschen davon aus, dass verschiedene Gewächse Leiden vermindern, Krebs vorbeugen und einen sogar jünger aussehen lassen können. Trifft dies auch auf den Goldmohn zu? Diese Pflanze wurde erst mit der Kolonialisierung Amerikas bekannt, da sie ihren Ursprung in Nordamerika hat. Schon der Weltumsegler Adelert von Chamisso entdeckte im Zeitraum von 1823 bis 1826 die Heilpflanze und konnte daraus einen Nutzen ziehen. Da sie in der Nähe von Kalifornien entdeckt wurde, heißt sie auch im amerikanischen Volksmund kalifornischer Goldmohn.

Goldmohn - Heilwirkung der Heilpflanze

Der Pflanze werden diverse Heilwirkungen nachgesagt. Unter anderem kann diese Pflanze Schmerzen lindern, ist gut gegen Depressionen und kann sogar auf die Gehirnchemie einwirken. Sie wirkt auch leicht psychoaktiv und stellt somit keine Gefahr für den Menschen dar.

Goldmohn - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Linderung von Leiden ist durch die Pflanze durchaus möglich. Jedoch sollten die Stoffe der Pflanze rationiert verabreicht werden, da bei einer Überdosierung bloß ein Rausch entsteht.

Goldmohn - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze wird oft bei Leuten angewendet, die mit Depressionen zu kämpfen haben, weil sie die Gehirnchemie positiv beeinflussen kann.

Äußerliche Anwendung

Für eine äußerliche Verwendung dient die Pflanze nicht, weil die Inhaltsstoffe den Körper nur innerlich beeinflussen können.

Innerliche Anwendung

Innerlich kann das Mohngewächs schon eher angewendet werden, vor allem zur Linderung von Schmerzen und Depressionen.


Quellen

Fleuchaus, E.: Gartenblumen pflegen

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