Gottesgnadenkraut und ihre Wirkung als Heilpflanze

gottesgnadenkraut

Gottesgnadenkraut - Die wichtigsten Fakten

  • Gottesgnadenkraut ist eine in ganz Europa bekannte Pflanze.
  • Sie ist überall dort vorzufinden, wo es feucht oder nass ist.
  • Daher wächst sie auf nassen Wiesen, in Gräben oder an Ufern von Seen und Flüssen.
  • Die Pflanze stellt ein wichtiges Kraut für die Gesundheit dar und unterstützt vor allem die Harnsäureausscheidung.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Gottesgnadenkraut als Heilpflanze

Gottesgnadenkraut
Sammelzeit
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name dieser Pflanze lautet Geranium Robertianum.

In Deutschland ist die Pflanze unter verschiedenen Namen bekannt. So wird sie in verschiedenen Regionen als Allerheiligenkraut, Erdgalle, Gallenkraut, Grazede, Gichtkraut, Purgierkraut, Speikräutel, Laxierkraut, Wilder Aurin oder als Heckenysop bezeichnet.

  • Im Mittelalter war die Pflanze unter der Bezeichnung 'Stinkender Storchenschnabel' bekannt.

Die Pflanze wird den Braunwurzgewächsen (Scrophulariceen) zugeordnet.

Die Pflanze selbst wächst überwiegend im europäischen Raum und ist in Deutschland besonders häufig zu finden. Die Sammelzeit ist von den zu verwendeten Teilen der Pflanze abhängig. Wer das blühende Kraut der Pflanze benötigt, sollte in der Zeit zwischen April und September auf die Suche nach dem Heilkraut gehen. Um von der Wurzel profitieren zu können, eignet sich dieser Sammelzeitraum nicht. Die Wurzel wirkt sich besonders gut auf den Organismus aus, wenn sie im Mai oder im Oktober gesammelt wird.

In der Pflanze befinden sich zahlreiche Stoffe, deren Kombination sich gut auf den Organismus auswirkt. Zu den Inhaltsstoffen zählen: Glykosid Cucurbitaein, Baldriansäure, Gratiosolin, Gerb- und Betulinsäure und zusätzlich Öl.

Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 30 cm. Sie verfügt über einen kriechenden Wurzelstock und ihre Basis ist ein vierkantiger Stengel. Die Blätter sind lanzenartig und stehen sich gegenüber. Im Außenbereich sind sie leicht gesägt und erhielten mehrere - meistens drei - Nerven.

Gottesgnadenkraut - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Heilwirkung dieser Pflanze ist enorm und bezieht Körper, Geist und Seele ein.

Gottesgnadenkraut - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Zunächst sind die körperlichen Leiden zu nennen, bei welchen das Gottesgnadenkraut als Heilpflanze unterstützend wirkt:

  • verbessert die Stimmung
  • regt den Stoffwechsel an
  • reinigt das Blut
  • wirkt sich günstig auf die Hormonproduktion aus
  • wirkt Krebszellen entgegen
  • ist antibakteriell und antiviral
  • unterstützt bei Durchfall
  • neutralisiert Blutungen
  • verringert Leiden durch eine chronische Magenentzündung
  • wirkt Gicht entgegen
  • verringert Hautausschläge
  • bekämpft Entzündungen jeglicher Art
  • kann Zahnschmerzen lindern
  • heilt die durch den Stillvorgang wunden Brustwarzen

Bei psychischen Unstimmigkeiten hilft die Pflanze in den folgenden Bereichen:

  • steigert die Konzentrationsfähigkeit
  • verleiht Ruhe und Gelassenheit
  • steigert das Selbstbewusstsein und verleiht neuen Mut

Gottesgnadenkraut - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze wird zu ganzen Teilen verwendet. Im Regelfall wird sie innerlich eingenommen.

Äußerliche Anwendung

Das Heilkraut unterstützt bei der Monatsblutung der Frau. Dann wird es äußerlich angewendet. Bei diesem Vorgang sollte vorab Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden. Ein gutes Produkt stellt diesbezüglich das ätherische Öl der Pflanze dar. Es kann auch als Raumduft gebraucht werden.

Innerliche Anwendung

Diese Pflanze kommt vorwiegend in Tees vor. Diesen können Käufer in Blätterform erwerben. Diese sind mit heißem Wasser zu übergießen und der Tee nach einer gewissen Einwirkungszeit einzunehmen. Weiterhin können Tinkturen sinnvoll sein. Sie sind vorwiegend dann einzunehmen, wenn Rachenentzündungen oder andere sich im Körper befindende Entzündungen vorliegen.


Quellen

Vonarburg, Bruno: Homöotanik: Blütenreicher Sommer. Bd. 2
Bader, Christa: Wilde Kräuter und Heilende Pflanzen für Körper und Seele: Ein Kurs in Heilpflanzenkunde


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