Grauer Alpendost

Grauer Alpendost als Heilpflanze

Grauer Alpendost - Die wichtigsten Fakten

  • Der Graue Alpendost ist eine krautige Pflanze mit rosaroten Blüten.
  • Sie wächst besonders gut in Bergwäldern und wird bis zu 150 Zentimeter hoch.
  • Aufgrund ihrer angenommenen Heilwirkung wurde die Pflanze in der Naturheilkunde gegen Husten und bei Hautleiden eingesetzt.
  • Heute gilt der graue Alpendost als toxisch und ist daher weder zur innerlichen noch zur äußerlichen Anwendung als Heilmittel geeignet.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Grauer Alpendost als Heilpflanze

Grauer Alpendost
Sammelzeit
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
Heilwirkung
Anwendung

Die wissenschaftliche Bezeichnung der Heilpflanze lautet Adenostyles alliariae.

Die Pflanze ist auch unter folgenden volkstümlichen Namen bekannt:

  • Alpenpestkraut
  • Großer Berglattich
  • Schieskraut
  • Rosslattich

Der Alpendost gehört zur Familie der Korbblütler und zur Underfamilie der Asteroideae.

Die Pflanze benötigt stickstoffreiche und kalkarme Böden, wie sie etwa in Bergwäldern vorkommen. Sie ist in weiten Teilen Zentral- und Osteuropas verbreitet, insbesondere in

  • Frankreich
  • Deutschland
  • Schweiz
  • Österreich
  • Tschechien
  • Polen
  • Slowakei
  • Balkanhalbinsel
  • Bulgarien
  • Rumänien
  • Ukraine

Die Sammelzeit erstreckt sich vom Frühling bis zum Frühsommer, die Blütezeit ist im Juli und August.

Die Pflanze enthält Hepatotoxine, Senecionine, Seneciphylline und Spartiodine.

  • Einige der Inhaltsstoffe haben eine leberschädigende Wirkung. Daher sollte auf eine innerliche und äußerliche Anwendung verzichtet werden.

Der Graue Alpendost ist eine Staudenpflanze mit krautigen Blättern, die in der Blütezeit im Juli und August rosarote Blüten bekommt. Die Blüten sind zu Körbchen zusammengefasst, wobei jedes dieser Körbchen drei bis zehn Blüten enthält. Die Stängel der Pflanze sind oben behaart, die Wuchshöhe kann bis zu 150 Zentimeter erreichen. Die grünen Grundblätter werden bis zu 50 Zentimeter groß und sind länglich. Die Pflanze ist in der Volksheilkunde als Hustenstiller bekannt.

Der Graue Alpendost und seine Heilwirkung

Der Alpendost hat eine hustenstillende und hautreinigende Wirkung.

Bei welchen Leiden hilft der Graue Alpendost?

Das Heilkraut wurde bei folgenden Leiden eingesetzt:

  • Husten
  • Reizhusten
  • Raucherhusten
  • Hautgeschwüre
  • Brustfellentzündung

Grauer Alpendost - Anwendung der Heilpflanze

In der Volksheilkunde ist sowohl eine innerliche als auch eine äußerliche Anwendung des Heilkrautes (Tee, Bäder, Umschläge, Räuchermittel) bekannt, wobei nach heutigen Kenntnissen auf eine innerliche und äußerliche Anwendung verzichtet werden sollte, da die Pflanze eine hohe leberschädigende Giftwirkung hat.


Quellen

Grüner, Thomas: Bayerische Alpen. Natur - Pflanzen - Tiere
Pohler, Alfred: Alpenblumen: Prachtvolle Wunder der Natur
Spohn, Margot: Welche Blume ist das?


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