Heilpflanze Helleborus

Heilpflanze Helleborus

Helleborus - Die wichtigsten Fakten

  • Die Helleborus wird heutzutage nicht mehr zu Heilzwecken genutzt.
  • Die Wurzel enthält den giftigen Inhaltsstoff Helleborin.
  • Die Pflanze stammt aus den Alpenregionen und ist inzwischen unter anderem in Europa sowie in Kleinasien verbreitet.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Helleborus als Heilpflanze

Helleborus
Sammelzeit
  • Die Pflanze wird aufgrund nicht gesammelt, da sie giftig ist.
Heilwirkung
  • Das Gewächs ist giftig.
Anwendung
  • Fertigpräparat

Die wissenschaftliche Bezeichnung lautet Helleborus.

Da die Pflanze eine schwarze Wurzel besitzt, wird sie häufig auch als Schwarze Nieswurz bezeichnet. Weitere Namen sind zudem:

  • Man sagt, dass die Pflanze bei Schnee und Eis magische sowie schützende Kräfte besitzt. Darüber hinaus galt: Wer ein Teil der Wurzel mitnahm, besaß einen Schutz vor Seuchen und Geistern. Bei den Römern galt die Nieswurz zudem als ein Symbol für ein langes erfülltes Leben.

Die Gattung Helleborus besteht aus ca. 22 bis 25 Arten. Sie gehört zur Unterfamilie Helleboroideae und zur Familie Ranunculaceae (Hahnenfußgewächse).

Die Pflanze kommt in Mittel- sowie in Südeuropa vor. Darüber hinaus ist sie auch in Nordamerika sowie in Kleinasien verbreitet. Ursprünglich stammt sie jedoch aus den Alpenregionen der Nord- sowie der Südseiten.

  • Die Blütezeit der Helleborus beginnt bereits im Januar und endet im März.

Enthalten sind in der Pflanze folgende Inhaltsstoffgruppen:

Des Weiteren befindet sich in der unterirdischen Pflanze die Substanz Helleborin. In den oberirdischen Teilen befinden sich wiederum die Stoffe Ranunculin und Protoanemonin.

In der Vergangenheit wurde die Nieswurz zu Heilzwecken genutzt. Mittlerweile wurde jedoch festgestellt, dass sie giftig ist und die Einnahme sogar zum Tod führen kann. Daher sollte sie nur in Form von Fertigpräparaten verwendet werden.

Helleborus - Heilwirkung der Heilpflanze

Zwar wurde die Pflanze früher auch zum Heilen verwendet, heutzutage nutzt man sie jedoch aufgrund ihrer giftigen Wirkung nicht mehr.

  • Der Name der Pflanze bedeutet in etwa „tötende Speise“. Dies liegt an dem Inhaltsstoff Helleborin. Dieser ist nämlich sehr giftig und kann bereits bei einer Einnahme von weniger als einem Gramm tödlich wirken. Die Einnahme verursacht darüber hinaus viele Nebenwirkungen. Zu diesen gehören Übelkeit, Nasenbluten, Atemnot, Durchfall sowie Herzversagen und Lähmung des zentralen Nervensystems.

Helleborus - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Eingesetzt wurde die Pflanze unter anderem bei folgenden Beschwerden:

  • Wassersucht
  • Hirn- und Nierenerkrankungen
  • leichte Verwirrungen
  • Geistesschwäche
  • Apathie
  • Kollaps-Neigung
  • Wassersucht

Helleborus - Anwendung der Heilpflanze

Heutzutage wird die Pflanze nur noch in Fertigpräparaten und homöopathisch verwendet.

Äußerliche Anwendung

Die Pflanze wird nur in fertigen Arzneimitteln oder in der Homöopathie eingesetzt.

Innerliche Anwendung

Auch innerlich kann die Pflanze nur homöopathisch oder in Fertigpräparaten zum Einsatz kommen.


Quellen

Schneider, Georg / Hänsel, Rudolf / Keller, Konstantin / Rimpler, Horst: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis – Drogen E bis O
Liath, Claudia: Der grüne Hain
Hoppe, Heinz A.: Angiospermen
Schwalm, Bodo: Gräber auf meinen Reisen II – Geschichte(n) und Erinnerung
Nickig, Marion / Urban, Helga: Schön, aber gefährlich


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