Honigklee - Ein Allrounder unter den Heilpflanzen

Honigklee - Ein Allrounder unter den Heilpflanzen

Honigklee - Die wichtigsten Fakten

  • Beim Honigklee handelt es sich um eine aufrechte ein- bis zweijährige Pflanze.
  • Die Blätter sind dreiteilig und haben einen gezähnten Rand.
  • Die Blüten sind klein, gelb und sind an der Pflanze in Trauben gehortet vorzufinden.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Honigklee als Heilpflanze

Der wissenschaftliche Name des Honigklees lautet: Melilotus officinalis oder Meliloti herba. "Melilotus" setzt sich aus den lateinischen Wörtern "mel" = Honig und "lotos" = Klee zusammen. Honig deshalb, weil diese Pflanze vor allem Honigbienen anlockt.

"Officinalis" weist darauf hin, dass der Klee auch für medizinische Zwecke zum Einsatz kommt.

Weitere Bezeichnungen des Honigklees sind unter anderem:

  • Edler Steinklee
  • Wilder Klee
  • Ziger
  • Römischer Klee
  • Lehmwurzel
  • Immenklee
  • Schabenkraut
  • Schnupftabaksklee

Der Steinklee zählt zur Pflanzenfamilie der Schmetterlingsblütler, wissenschaftlich als "Fabaceae" bezeichnet.

Das Kleekraut wird in der Zeit von Mai bis Oktober gepflückt, da es sich in dieser Zeit zu einer reifen Pflanze entwickelt. Sie ist in Europa vor allem in Süd- und Mitteldeutschland verbreitet, aber ist auch in Nordamerika und Asien vorzufinden. Bevorzugte Standorte des Honigklees sind Steinbrüche, Schutthalden oder auch Wegränder.

Folgende Wirkstoffe sind im Steinklee enthalten:

  • Flavonoide
  • Glykoside
  • Benzosäure
  • Cholin
  • Melilotosid
  • Melilotin
  • Saponine
  • Ätherische Öle
  • Trocknet man den Steinklee, kann der Wirkstoff Cumarin seine Duftstoffe besonders gut entfalten. Sie sorgen für den für den Menschen wahrnehmbaren angenehmen, süßlichen Duft. Er hält sich lange und wird daher auch für Kräuterkissen oder Duftkränze verwendet.

Honigklee - Heilwirkung der Heilpflanze

Eine der besonderen Heilwirkungen der Lehmwurzel ist ihre Fähigkeit, den Lyphstrom zu fördern und somit den Lyphabfluss zu beschleunigen.

Außerdem sorgen die Wirkstoffe des Klees dafür, dass die Aufnahmefähigkeit und Durchlässigkeit der Venen erhöht wird. Flüssigkeitsansammlungen können dadurch verbessert abgeleitet werden, sodass es nicht zu Anstauungen kommen kann.

Darüberhinaus fördern die Wirkstoffe die Wundheilung, lindern Schmerzen und hemmen Entzündungen.

Honigklee - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Bei folgenden Beschwerden kommt der Honigklee bevorzugt zum Einsatz:

  • chronische venöse Insuffizienz
  • Blutergüsse
  • Prellungen
  • Schwellungen aller Art
  • Eiterbildung
  • Lyphödem
  • Lyph- und Venenstauungen
  • Schon im alten Griechenland verwendete unter anderem der berühmte Hippokrates den Immenklee als Heilmittel. Um Vereiterungen entgegenzuwirken, bereitete er Kleekräuter zu und nutzte sie als Eiterpflaster.

Honigklee - Anwendung der Heilpflanze

Der Römische Klee findet äußerlich, sowie innerlich Anwendung. Er ist ein Allrounder unter den Heilpflanzen und kann dadurch für diverse Zwecke zum Einsatz kommen.

Äußerliche Anwendung

Um bei äußerlichen Beschwerden zu helfen, werden Salben, Cremes oder Öle verwendet. Sie können beispielsweise auf Verwundungen der Haut aufgetragen werden und sorgen somit für eine schnelle Regeneration der Haut. Die Wundheilung wird also unterstützt und kann zeitnah erfolgen.

Innerliche Anwendung

Auch innerlich enfalten die Wirkstoffe der Lehmwurzel ihre heilende Kraft. Hierfür eignet sich Tee - ein Aufguss der Kräuter und Blätter. Er hilft vor allem bei Entzündungen und Krämpfen.


Quellen

Bühring, Ursel: Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde
Best, Brigitte/ Baumgärtner, Ute: Wickel und Auflagen
Puhle, Annekatrin/ Möller, Birgit/ Trott-Schepe, Jürgen: Heilpflanzen für die Gesundheit
Bühring, Ursel/ Girsch, Michaela/ Ell-Beiser, Helga: Heilpflanzen in der Kinderheilkunde
Georg Thieme Verlag: Homöotanik


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