Heilpflanze Klee

Heilpflanze Klee

Klee - Die wichtigsten Fakten

  • War die Blume im Mittelalter noch ein beliebtes Heilkraut und wurde auch als "Himmelsbrot" bezeichnet, so wird der Wiesenklee heute hauptsächlich als Futterpflanze genutzt.
  • Dabei zeichnet sich der Wiesenklee durch vielseitige Heileigenschaften aus.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Klee als Heilpflanze

Klee
Sammelzeit
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name des Klees ist Trifolium pratense.

Volkstümliche Namen der Pflanze sind Wiesenklee und Himmelsbrot.

Der Wiesenklee gehört zur Gattung Klee und zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

Die Pflanze liebt fette Wiesen, lichte Wälder und vor allem nährstoffreiche Böden. Sie ist in vielen Gärten und auf Wiesen und Feldern wildwachsend zu finden, wird jedoch auch kultiviert - vor allem als Futterpflanze.

  • Die Sammelzeit fällt mit der Blütezeit zusammen, die von April bis in den Oktober hinein dauert.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe im Wiesenklee sind

Der Wiesenklee enthält zudem Isoflavone, die den weiblichen Östrogenen ähneln.

Wiesenklee wächst als 10 bis 40 Zentimeter hohe Staude und hat kriechende bis aufrechte behaarte Stängel. Seine Blätter sind wechselständig und lang. Seine Blütezeit reicht von Mai bis September. Heute wird die Pflanze als Heilkraut fast ausschließlich in der Homöopathie verwendet. Früher nutzte sie die Volksmedizin gegen Keuchhusten und Hautkrankheiten.

Klee - Heilwirkung der Heilpflanze

Der Wiesenklee ist für seine blutreinigende, wundheilungsfördernde und seine hustenstillende Wirkung bekannt.

Klee - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Der Wiesenklee hilft gegen Leiden wie Schuppenflechte, Bronchitis, Husten, Keuchhusten, Durchfall und Erkrankungen der Leber und der Galle. Zudem soll er die Wundheilung fördern.

Klee - Anwendung der Heilpflanze

Der Wiesenklee kann als Tee innerlich oder als Aufguss oder Ölauszug äußerlich angewendet werden.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich wird der Wiesenklee traditionell bei Wunden oder Schuppenflechte verwendet. Er kann äußerlich beispielsweise als Körperöl mit Kleeblütenauszug angewendet werden.

Um ein solches Körperöl zuzubereiten, lässt man 15 bis 20 Stängel des Wiesenklees samt vollaufgeblühten Blüten drei Wochen lang in 125 Millilitern Mandel- oder Hagebuttenkernöl ziehen. Der Wiesenklee sollte vorher gereinigt worden sein. Dieses Öl eignet sehr gut für Massagen.

Innerliche Anwendung

Innerlich kann der Wiesenklee als Tee bzw. Aufguss eingenommen werden. Hierfür werden sechs frische oder getrocknete Blüten mit 1/4 Liter siedendem Wasser übergossen und 15 Minuten lang zugedeckt ziehen gelassen. Anschließend wird der Tee abgeseiht und schluckweise getrunken.

Der Tee hilft gegen Husten und bei der Blutreinigung. Aus dem Aufguss kann man auch Umschläge zur schnelleren Wundheilung zubereiten.


Quellen

Dalichow, Irene: Gesund mit essbaren Blüten. Immunstärkend, stimmungsaufhellend, schmerzstillend.
Dalichow, Irene: Die Blütenapotheke. Über die Heilkraft von Lavendel, Veilchen, Rose und anderen essbaren Blüten.
Hensel, Wolfgang: Welche Heilpflanze ist das? 170 Heilpflanzen nach Farbe bestimmen.


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