Heilpflanze Kleinblütiges Weidenröschen

Heilpflanze Kleinblütiges Weidenröschen

Kleinblütiges Weidenröschen - Die wichtigsten Fakten

  • Das Weidenröschen wird auch als Froweblüemeli bezeichnet und soll gegen verschiedene Frauenleiden helfen.
  • Doch eigentlich ist es das Kraut der Männer.
  • So soll die Pflanze gegen Beschwerden der Prostata und weitere Leiden helfen.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Kleinblütiges Weidenröschen als Heilpflanze

Kleinblütiges Weidenröschen
Sammelzeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name des Weidenröschens ist Epilobium parviflorum.

Das Weideröschen ist auch als Froweblüemeli, Bachweidenröschen, Blitzkraut, Feuerkraut, Frauenhaar, Waldröschen oder Waldweidenröschen bekannt.

Das Weidenröschen gehört zur Gattung Epilobium (Weidenröschen) und zur Pflanzenfamilie der Onagraceae (Nachtkerzengewächse).

Das Weidenröschen ist eine heimisch Pflanze. Es stellt wenig Ansprüche an seine Umgebung und wächst auf Wiesen, in Wäldern und ist sogar auf Schutthaufen zu finden. Die Blüte- und Sammelzeit des Weidenröschens reicht von Juni bis September. Allerdings wird oft davon abgeraten, die Blätter des Weidenrüschens selber zu ernten, da sie häufig von Abgasen etc. so verschmutzt sind, dass dies der positien gesundheitlichen Wirkung entgegenläuft.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Wiedenröschens sind:

  • Gerbstoffe
  • Beta-Sitosterin
  • Flavonoide
  • Myricedin
  • Schleimstoffe
  • Pektin
  • Sitosterol
  • Anthocyane
  • Gallussäure

Das Weidenröschen hat ein hübsches, aber unscheinbares Erscheinungsbild und wird oft als Unkraut angesehen. Das kleinblütige Weidenröschen kann vom schmalblättrigen Weidenröschen unterschieden werden. Die Heilwirkung soll bei beiden jedoch gleich sein. Das Hauptanwendungsgebiet sind Prostatabeschwerden.

  • Früher schrieb man dem Weidenröschen die Eigenschaft zu, vor Blitzeinschlägen schützen zu können. Daher stammt die Tradition, zu Mariä Himmelfahrt das Weidenröschen in Kräuterbüschel zu binden.

Kleinblütiges Weidenröschen - Heilwirkung der Heilpflanze

Das Weidenröschen soll antibakteriell und entzündungshemmend wirken.

Kleinblütiges Weidenröschen - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Das Weidenröschen wird gegen Prostata-Beschwerden eingesetzt und soll sogar gegen Vergrößerungen der Prostata helfen. Darum gewinnt das Weidenröschen auch als Heilkraut wieder zunehmend an Bedeutung. Zudem wird es bei Blasen- und Nierenerkrankungen und typische Frauenleiden eingesetzt.

Kleinblütiges Weidenröschen - Anwendung der Heilpflanze

Das Weidenröschen wird innerlich als Tee angewendet.

Äußerliche Anwendung

Über eine äußerliche Anwendung des Weidenröschens ist nichts bekannt.

Innerliche Anwendung

Innerlich kann das Weidenröschen als Tee eingenommen werden.

  • Weidenröschentee: 1 gehäuften TL des Weidenröschen-Krauts mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. 5 Minuten ziehen lassen. Abseihen. Schluckweise trinken.

Der Tee kann gegen Probleme mit der Prostata und für Blasen und Nieren verwendet werden.


Quellen

Bader, Christa: Wilde Kräuter und Heilende Pflanzen für Körper und Seele. Ein Kurs in Heilpflanzenkunde.
Hensel, Wolfgang: Welche Heilpflanze ist das?
Messner, Gertrude: Gertrude Messners Kräuterhandbuch. Altes Wissen neu entdecken.


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