Heilpflanze Kolanuss

Heilpflanze Kolanuss

Kolanuss - Die wichtigsten Fakten

  • Bei der Kolanuss handelt es sich um die Frucht des afrikanischen Kolabaums.
  • Bei uns sind die Nüsse hauptsächlich getrocknet und zu Pulver vermahlen erhältlich und vor allem für ihren hohen Gehalt an Koffein und ihre wachmachende und konzentrationsfördernde Wirkung bekannt.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Kolanuss als Heilpflanze

Kolanuss
Sammelzeit
Heilwirkung
Anwendung
  • Pulver

Der wissenschaftliche Name der Nuss lautet Cola nitida.

Volkstümliche Namen sind Kola, Bissynuss, Gurunuss und Ombenenuss.

Die Nuss gehört zur Familie der Kakaogewächse (Sterculiaceae).

Die Nuss ist vor allem im südlichen Westafrika beheimatet, zwischen Kamerun und Sierra Leone. Sie wird auch in den tropischen Klimazonen Amerikas kultiviert.

Die Nuss wird bei uns hauptsächlich aufgrund ihres hohen Koffeingehalts und der damit zusammenhängenden stimulierenden Wirkung verwendet. Doch enthalten die Samen des Kolabaums weitere wertvolle Inhaltsstoffe wie:

  • Eiweiß
  • Gerbstoffe
  • Stärke
  • Cellulose
  • Mineralien
  • Catechine
  • Theobromin
  • Das Koffein in der frischen Nuss ist vollständig an Colain gebunden. Beim Trocknungs- und Lagerungsprozess wird die Verbindung enzymatisch gespalten und so das Koffein freigesetzt.

Der Koffeingehalt der Nuss liegt über dem der Kaffeebohnen. Im zermahlenen Pulver ist er noch einmal deutlich höher als in der frischen Nuss.

Die Nuss wächst am immergrünen Kolabaum, der 15 bis 25 Meter hoch wird. Die Nüsse sind die Samen der Früchte, die kastanienähnlich aussehen und etwa vier Zentimeter groß werden.

In Europa wurde die Nuss bereits im 16. Jahrhundert eingeführt.

  • Coca Cola wurde in der ursprünglichen Rezeptur aus einem Extrakt der Colanuss und aus Kokaextrakt hergestellt.

Der Geschmack der Nuss ist bitter, doch in ihrer Heimat wird sie roh gekaut. Bei uns ist sie eher als Extrakt zu haben oder als Zusatz in Erfrischungsgetränken zu finden.

  • Die Weltproduktion der Nuss liegt pro Jahr bei etwa 20.000 Tonnen.

Kolanuss - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Nuss wirkt vor allem stimulierend und konzentrationsfördernd. Sie beschleunigt die Herzfrequenz. Zudem soll sie fiebersenkend und schmerzlindernd wirken. Das Theobromin in der Nuss wirkt stimmungsaufhellend.

  • Die Nuss gilt als schwach giftig und sollte nicht in größeren Mengen verzehrt werden.

Kolanuss - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

In ihren Heimatländern wird die Nuss in der Volksmedizin als Tonikum und Stimulans eingesetzt und gegen Kopfschmerzen, Migräne, Fieber, und Erschöpfung verwendet. Bei uns wird sie vorwiegend als Stimulans eingesetzt.

Die Ausschüttung des Koffeins der Nuss tritt übrigens zeitversetzt ein.

Kolanuss - Anwendung der Heilpflanze

Die Nuss wird vor allem innerlich angewendet.

Äußerliche Anwendung

Über eine äußerliche Anwendung der Nuss ist nichts bekannt.

Innerliche Anwendung

Innerlich wird die Nuss als Extrakt oder Pulver eingenommen oder ist Getränken beigemischt.


Quellen

Alberts, Andreas / Mullen, Peter: Psychoaktive Pflanzen, Pilze und Tiere: Bestimmung, Wirkung, Verwendung.
Bayer, Thomas: Natürliche Wachmacher: Konzentration 0 auf 100! Der Mehr-Energie Ratgeber.
König, J.: Die menschlcihen Nahrungs- und Genussmittel, ihre Herstellung, Zusammensetzung und Beschaffenheit nebst einem Abriss über die Ernährungslehre.


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