Kornrade – keine Heilpflanze für den Hausgebrauch

Kornrade – keine Heilpflanze für den Hausgebrauch

Kornrade - Die wichtigsten Fakten

  • Sie war in früheren Zeiten an Ackerrändern zu finden, heute ist sie durch den Einsatz von Herbiziden in ihrem Bestand stark dezimiert.
  • Aus diesem Grund steht die Kornrade unter Naturschutz (Rote Liste) und darf nicht gesammelt werden.
  • Die Pflanze ist hoch giftig, die Verwendung findet höchstenfalls in der Homöopathie durch geschulte Therapeuten statt.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Kornrade als Heilpflanze

Die Pflanze steht auf der Liste der bedrohten und gefährdeten Arten (Rote Liste) und darf daher nicht der Natur entnommen werden.

  • Ihr gesundheitsgefährdender Einsatz durch enthaltene Gifte macht eine Sammelempfehlung zudem obsolet.

Die lateinische Bezeichnung lautet Agrostemma githago.

Im Volksmund ist sie auch wie folgt benannt:

  • Ackerrade
  • Kornnelke
  • Kornrose

Die gehört zur Familie der Nelkengewächse, den Caryophyllaceae.

Sie steht unter Artenschutz und darf nicht gesammelt werden (Rote Liste).
Die Vermehrung geschah in früheren Zeiten durch den Menschen. Mittels dem Dreschvorgang von Korn wurden die mitgeernteten Pflanzensamen freigesetzt und verbreitet.

Die Giftigkeit der Pflanze wird durch die enthaltenen Saponine verursacht. Diese sind besonders in den Samen zu finden, es sind aber alle Teile der Pflanze giftig.

Sie galt als Ackerunkraut und wuchs an den Rändern von Getreidefeldern. Sie war gefürchtet, da sie bei der Ernte ins Getreide gelangen konnte. Durch diese Verunreinigung
konnten schwere Vergiftungen (Getreidemehl) hervorgerufen werden.

Heute ist sie durch den Einsatz von Herbiziden kaum noch zu finden und steht unter Artenschutz. Die Blütezeit ist von Juni bis August.

Als Heilkraut im Hausgebrauch ist die Kornrade nicht zu empfehlen. Lediglich in der Homöopathie werden Extrakte in Form von Globuli verwendet.

Kornrade - Heilwirkung der Heilpflanze

In der Homöopathie befindet der Therapeut nach Diagnosestellung über den Einsatz in Form von Globuli. Diese finden unter der Einhaltung der homöopathischen Therapierichtlinien statt und sind auf den Patienten individuell abgestimmt. Die eigenmächtige Selbstmedikation ist nicht zu empfehlen.

Kornrade - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

In der Homöopathie findet die Medikation durch Globuli nicht unbedingt nach Einzelsymptomen statt. Hierzu ist das Gesamtbild des Patienten entscheidend, wonach der Therapeut entsprechende Mittel zusammenstellt.

Kornrade - Anwendung der Heilpflanze

! Keine eigenmächtige Anwendung im Hausgebrauch empfohlen !


Quellen

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