Heilpflanze Krätzkraut

kraetzkraut

Krätzkraut - Die wichtigsten Fakten

  • Die Pflanze bevorzugt sonnige Plätze und braucht eine feuchte Umgebung.
  • Sie kann minimal 30 Zentimeter groß werden.
  • Das Kraut wird bereits seit mehreren Jahrhunderten verwendet. Verwendet werden die Blätter, das Kraut und die Wurzeln der Pflanze.
  • Die Pflanze geht nach mehreren Jahren des Wachstums kaputt.
  • Sie kann Frost überstehen.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Krätzkraut als Heilpflanze

Krätzkraut
Sammelzeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name lautet Knautia arvensis.

Im Volksmund wird die Pflanze auch Acker-Witwenblume, Honigblume, Grindkraut, Witwenblume, Ackergrindkraut, Acker-Knautie und Acker-Scabiose genannt.

Die Pflanze wird zur Familie der Kardengewächse hinzugezählt.

Das Kraut ist in fast ganz Europa verbreitet. Dabei wächst es auf Fettwiesen, Äckern, Trockenrasen sowie an Gebüschen und Waldrändern. Die Pflanze kann zudem im Sommer gesammelt werden.

Wie fast alle Gewächse besitzt auch diese Pflanze mehrere Inhaltsstoffe, die eine gewisse Wirkung auf den Körper abgeben können. Unter anderem zählen hierzu:

  • Flavonoide
  • Gerbstoffe
  • Iridoide
  • Steroide
  • Triterpensaponine

Heilpflanzen werden schon seit der Antike zum Heilen von verschiedenen Krankheiten verwendet. Unter anderem zählt hierzu auch die Witwenblume. Sie ist ein mehrjähriges Gewächs, das bis zu 1,20 Meter hoch wachsen kann und von Juli bis September blüht.

Krätzkraut - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze verfügt über einige Heilwirkungen, die gut gegen Krankheiten verschiedener Art wirken. So ist hat sie eine antiseptische, adstringierende, blutreinigende sowie wundheilende Wirkung.

Krätzkraut - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Pflanze kann zur Linderung von Grind, Lepra, Engbrüstigkeit, Brustgeschwüren, Seitenstechen, Husten, Wunden, inneren Abszessen, Flechten, Krätze sowie Tuberkulose angewendet werden. Darüber hinaus wird die Pflanze als Blutreinigungsmittel sowie als Wurmmittel eingesetzt.

Krätzkraut - Anwendung der Heilpflanze

Von der Pflanze können mehrere Teile verwendet werden. Das Kraut wird hauptsächlich gegen Lepra sowie Grind und als Blutreinigungsmittel gegen Hautausschläge eingesetzt. Die Blätter und Wurzeln der Pflanze kommen zudem gegen weitere verschiedene Leiden zum Einsatz.

  • Verwendet wird das Krätzkraut meist in Form eines Tees, einer Tinktur oder eines Safts.

Äußerliche Anwendung

Die Pflanze kann äußerlich verwendet werden. Sie kommt hauptsächlich bei Flechten und fressenden Ulzera zum Einsatz. Ein Saft aus der Pflanze kann Milben im Haar töten. Außerdem wird sie äußerlich gegen Krätze, Ausschlag und Kopfgrind eingesetzt.

Innerliche Anwendung

Innerlich wird die Pflanze gegen verschiedene Brustleiden sowie gegen Blutverunreinigungen eingesetzt.


Quellen

Schneider, Georg / Hänsel, Rudolf / Keller, Konstantin / Rimpler, Horst: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis – Drogen E bis O
Stinglwagner, Gerhard / Haseder, Ilse / Erlbeck, Reinhold: Das Kosmos Wald- und Forstlexikon – Mit über 17.000 Stichwörtern
Bährle-Rapp, Marina: Springer Lexikon Kosmetik und Körperpflege
Madaus, Gerhard: Lehrbuch der biologischen Heilmittel, Band 3


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