Laugenblume als Heilpflanze

Laugenblume als Heilpflanze

Laugenblume - Die wichtigsten Fakten

  • Die Pflanze stammt von der Südhalbkugel der Erde.
  • Sie steht als Korbblütler bezüglich ihrer Heilwirkungen in enger Verbindung zur Kamille.
  • Das Gewächs unterscheidet sich von ihrer bekannten Verwandtschaft durch ihre Herkunft.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Laugenblume als Heilpflanze

Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet Cotula.

  • Die Bezeichnung Cotula stammt vom griechischen Begriff kotyle (Becher, Napf, Schälchen). Das bezieht sich vermutlich auf die stängel-umfassenden Blätter der Pflanze, welche Ähnlichkeit mit einem Napf haben.

Es gibt einige Namen, unter denen die Pflanze auch im Volksmund bekannt ist, beispielsweise kennt man sie als Knoopke, Goldknöpfchen oder auch Krähenfüßige Laugenblume, wobei dies die Bezeichnung für die einzige in Europa ansässige Unterart der Laugenblume ist.

Das Gewächs zählt zur Ordnung der Asternartigen Gewächse (Asterales) und damit zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Mitteleuropa gilt die so genannte Cotula coronopifolia als alleinige Vertreterin ihrer Art.

Diese Pflanze hat ihre ursprüngliche Heimat auf der gesamten Südhalbkugel. In Mitteleuropa existiert die Krähenfüßige Laugenblume als einzige Art des Gewächses.

Sammelzeit für die Pflanze sind die Monate Juni bis September.

Die Pflanze hat ähnliche Inhaltsstoffe wie die Kamille. Die wichtigsten Bestandteile sind:

Das Gewächs zählt zu den einjährigen, ausdauernden und krautig wachsenden Pflanzen. Es besitzt wechselständige Blätter, die eine etwas fleischige Erscheinung haben. Sie sind nur sehr selten ganzrandig und fieder-teilig.

Die Pflanze bildet körbchenförmige Blütenstände aus, welche Röhrenblüten aufweisen und nicht selten vielblütig sind. Sie wachsen meist alleine entweder am Ende oder an den Achseln längerer Stängel. Die Blüten der Pflanze besitzen eine gelbe Farbe.

Laugenblume - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Heilwirkungen der Pflanze werden als appetitanregend, beruhigend, entzündungshemmend, krampflösend, wundheilfördernd, antibakteriell und antiseptisch beschrieben.

Laugenblume - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Man kann die Pflanze bei Erkältungskrankheiten, Blähungen, Verdauungsproblemen, Magenleiden, Augenerkrankungen, Wunden, Geschwüren und Entzündungen einsetzen. Aber auch als Hilfe zum Einschlafen kann sie dienen.

Laugenblume - Anwendung der Heilpflanze

Die Anwendung der Pflanze ist innerlich und äußerlich möglich, entweder in Form von Tee oder als Umschlag.

Äußerliche Anwendung

Bei der äußerlichen Anwendung kommen Umschläge zum Einsatz, die positive Wirkung auf Entzündungen und Wunden haben.

Innerliche Anwendung

Innerlich angewendet wird die Pflanze als Tee, der beruhigend und magenschonend gilt.


Quellen

Cotula
von Linne, Carl: Von den Kräutern: Nebst fünf Kupfertafeln. Neunter Theil
Ortner, Claudia: Das Rottenbacher Kräuterbuch
Reichling, Jürgen: Arends Volkstümliche Namen der Drogen, Heilkräuter, Arzneimittel und Chemikalien


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