Heilpflanze Lotus

Heilpflanze Lotus

Lotus - Die wichtigsten Fakten

  • Die Lotusblume ist vor allem in Ostasien verbreitet.
  • Verzehrt werden können sowohl die Wurzel und Früchte als auch die Blätter und Sprossen.
  • Die Pflanze ist sehr vielseitig anwendbar.
  • Sie hilft unter anderem bei Herzschwäche, Schlafstörungen und nervöser Erschöpfung.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Lotus als Heilpflanze

Lotus
Sammelzeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
  • November
  • Dezember
Heilwirkung
Anwendung
  • Fertigpräparat
  • roh
  • Tee

Die wissenschaftliche Bezeichnung lautet nelumbo nucifera.

Volkstümlich wird die Lotus auch als Indische Lotusblume bezeichnet.

  • Im Buddhismus sowie im Hinduismus wird die Lotuspflanze als Symbol der Reinheit und Wiedergeburt angesehen. Aus diesem Grund wird sie in Ostasien auch häufig in Tempelgärten angepflanzt.

Die Lotus zählt zu den Lotusblumengewächsen.

Verbreitet ist die Pflanze insbesondere in den warmen Gegenden in Indien. Doch auch in den gemäßigten Klimaregionen Asiens findet man die Lotusblume. Dazu kommt sie in:

  • Malaysia
  • Indochina
  • Australien
  • Osteuropa

vor. Meist findet man sie in Teichen, Seen oder Flüssen.

In der Pflanze befinden sich unter anderem Alkaloide sowie Flavonoide. Im Rhizom sind außerdem unter anderem folgende Substanzen enthalten:

Die Lotusblume ist eine Wasserpflanze, deren Wurzeln sich am Boden eines Teichs, Sees oder Flusses befinden. Die Blätter treiben hingegen auf der Wasseroberfläche und die rosa Blüten sind meist einige Zentimeter über dem Wasser zu sehen. Die Pflanze wird bis zu 1,5 Meter hoch und kann bis zu 3 Meter breit werden. Dabei kann die Heilpflanze für diverse Leiden und Erkrankungen eingesetzt werden.

Lotus - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Lotusblume besitzt einige positive Eigenschaften. So kann sie zum einen das Blut stillen sowie reinigen und zum anderen das Herz stärken, die Verdauung fördern und Fieber senken. Dazu kann sie die Verdauung fördern, das Gewebe entlasten und die Haut weicher werden lassen. Weiterhin wirkt sie schweiß- und harntreibend, kühlend, erweichend sowie pilzhemmend.

Lotus - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die ganze Pflanze kann bei vielen Leiden helfen. Hierzu gehören unter anderem Fieber, Erbrechen und Durchfall. Doch auch bei folgenden weiteren Beschwerden ist die Pflanze hilfreich:

  • Hautkrankheiten
  • nervöse Erschöpfung
  • Herzschwäche
  • Schlafstörungen
  • Harnwegsbeschwerden
  • Ödemen
  • Hämorrhoiden

Die Rhizome der Lotusblume können wiederum auch bei Schmerzen in der Brust, Durchfall, Husten, Entzündungen im Rachen, Windpocken, Leukodermie und Spermatorrhö helfen.

Lotus - Anwendung der Heilpflanze

Verwendet werden kann die ganze Pflanze. Insbesondere werden jedoch meist die Blätter, die getrockneten Blüten, die Wurzel sowie die Staubfäden genutzt. Dabei wird die Lotusblume nicht nur in der Medizinbranche, sondern ebenso in der Kosmetikindustrie eingesetzt.

Äußerliche Anwendung

Der Saft der Wurzeln kann gegen Akne sowie gegen Ekzeme helfen.

Innerliche Anwendung

Die Wurzel kann entweder roh gegessen, gekocht oder in Form eines Tees eingenommen werden. Die Früchte der Pflanze können ebenfalls roh verzehrt werden. Dazu können sie geröstet und so als Delikatesse verspeist werden. Vorab muss jedoch die Fruchtwand sowie der bittere Embryo entfernt werden.

  • Essbar sind allerdings auch die Blätter und Sprossen. Diese werden jedoch meist nur zum Einwickeln oder Frischhalten genutzt.

Quellen

Jahn, Ruth / Widmer, Regina: Wechseljahre – natürlich begleitet: Sorgenfrei trotz Wallungen und Co.
Schrott, Ernst / Ammon, Hermann Philipp Theodor: Heilpflanzen der ayurvedischen und der westlichen Medizin – Eine Gegenüberstellung
Von Heintze, Florian: Pflanzen und Umwelt


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