Heilpflanze Meisterwurz

Heilpflanze Meisterwurz

Meisterwurz - Die wichtigsten Fakten

  • Meisterwurz kann bei diversen Erkrankungen eingesetzt werden.
  • Die Pflanze kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden.
  • Früher wurde sie als wahres Wundermittel angesehen.
  • Verwendet werden zwar meist die Wurzeln, dennoch können auch die restlichen Pflanzenteile genutzt werden.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Meisterwurz als Heilpflanze

Der wissenschaftliche Name der Meisterwurz lautet imperatoria ostruthium. Bezeichnet wird er allerdings ebenso als Peucedanum ostruthium.

  • Wie der Name bereits preisgibt, war die Heilpflanze in vergangenen Zeiten als Allheilmittel bekannt.

Volkstümliche Namen der Pflanze sind:

Meisterwurz ist eine Pflanze aus der Familie der Doldenblütler.

Verbreitet ist die Pflanze im Grunde in allen Gebirgen Europas. Insbesondere trifft man sie in den Alpenländern im Gebirge sowie im Hochgebirge. Dabei wachsen sie bis zu 90 Meter hoch und blühen von Juli bis August. Geerntet werden die Blätter daher auch vor allem im Sommer. Die Wurzeln sowie die Samen werden hingegen im Frühling sowie im Herbst geerntet.

In der Pflanze befinden sich viele wirksame Stoffe. Unter anderem enthält sie beispielsweise:

  • Gerbstoffe
  • Harze
  • Terpene
  • ätherisches Öl

Die Heilpflanze Meisterwurz wurde für viele Jahre gegen diverse Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt. Doch auch heutzutage werden die positiven Eigenschaften der Pflanze durchaus anerkannt. So kann die Pflanze beispielsweise bei Schwächezuständen helfen und zugleich die Lebensqualität verbessern.

Meisterwurz - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze wirkt unter anderem antibakteriell, schleimlösend sowie entzündungshemmend. Dazu besitzt sie eine stärkende Wirkung. Aufgrund dessen kann sie auch dafür sorgen, dass unsichere Menschen selbstbewusster werden. Zudem fördert sie die Verdauung und regt den Appetit an. Gleichzeitig kann sie allerdings auch beruhigend sowie lebensverlängernd wirken. Außerdem kann sie die geistige Frische fördern, die Lebensfreude verbessern und Schlaganfälle vorbeugen.

Meisterwurz - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Pflanze hilft unter anderem bei Magenproblemen, Entzündungen, Wunden und Schwächezuständen. Des Weiteren kann sie jedoch auch bei vielen anderen Erkrankungen hilfreich sein.

Meisterwurz - Anwendung der Heilpflanze

Von der Meisterwurz werden meist die Wurzeln zur Behandlung verwendet. Teilweise können jedoch auch die Blätter, die Blüten sowie die Samen genutzt werden. Dabei ist es möglich, die Pflanze in Form einer Tinktur, eines Tees, eines Umschlags oder eines Dampfbads anzuwenden. Zudem kann die Wurzel auch im Wein aufgekocht und anschließend bei einem verdorbenen Magen eingesetzt werden.

  • Da die Pflanze sehr stark wirkt, sollte sie nur wenige Tage eingesetzt werden. Zudem ist sie nicht für Kinder geeignet. Darüber hinaus sollte beachtet werden, dass sie bei Menschen, die eine empfindliche Haut haben, Hautprobleme verursachen kann.

Äußerliche Anwendung

Wird die Pflanze äußerlich angewendet, kann sie als Heilmittel für Wunden genutzt werden. Zudem wirkt sie gegen Entzündungen sowie gegen Vergiftungen und kann zugleich das Bluten des Zahnfleisches hemmen.

  • Früher galt die Meisterwurz als Schutz und sollte den Menschen vor einem Unglück bewahren.

Innerliche Anwendung

Innerlich wird die Meisterwurz bei zahlreichen verschiedenen Beschwerden und Krankheiten eingesetzt. Darunter fallen unter anderem:

  • Arthritis
  • Asthma
  • Lungenentzündung
  • Bronchitis
  • Husten
  • Erkältung
  • Fieber
  • Zungenlähmung
  • Rheuma
  • Blähungen
  • Herzklappenentzündung
  • Herzrasen
  • Herzklopfen
  • Gicht
  • Magenprobleme

Dazu wird die Pflanze bei Schwächezuständen eingesetzt und kann zudem die Abwehrkräfte erhöhen.

  • Eingenommen werden sollte die Pflanze auf keinen Fall bei Gallensteinen oder einer Magen-Darm-Schleimhautentzündung.

Quellen

Wacker, Andreas / Wacker, Sabine: Hausapotheke für die Seele
Taylor, Christine: Heilschnäpse und Genussliköre – aus eigener Herstellung
Friedrich, Sieglinde / Staudinger, Kurt / Traversier, Rita: TCM mit westlichen Pflanzen: Phytotherapie – Akupunktur – Diätetik
Hager, Irene / Schönweger, Astrid: Die Kraft der Kräuter nutzen – 350 Rezepte und Tipps
Knobloch, Gerold: Natürliche Heilmittel von A bis Z
Stumpf, Ursula: Heilpflanzen und ihre giftigen Doppelgänger: Heilpflanzen sammeln – aber richtig


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