Heilpflanze Natternkopf

Heilpflanze Natternkopf

Natternkopf - Die wichtigsten Fakten

  • Die Pflanze wird bis zu 80 Zentimeter groß.
  • Ab Mai fängt die Pflanze im auffälligen Blau an zu blühen.
  • Vor allem Wildbienen ernähren sich von der Pflanze.
  • Bei Schwebefliegen und Faltern ist diese Pflanze ebenfalls sehr beliebt.
  • Sie wächst oft auf Wiesen, an Waldrändern und Hecken.
  • Sie kann bei einem nährstoffreichen Boden am besten gedeihen.
  • Sie kann zudem zwei Jahre alt werden.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Natternkopf als Heilpflanze

Der wissenschaftliche Name des Gewächs lautet: Echium vulgare.

Im Volksmund ist die Pflanze vor allem unter den Namen Himmelbrand, blaue Ochsenzunge und Natterkopf bekannt.

  • Das Ende des Griffel ist wie eine Schlangenzunge gespalten, deshalb kam der Name Natternkopf zustande.

Sie zählt vor allem zu der Familie der Raulaubgewächse.

Die Pflanze erstreckt sich gleich über zwei Kontinente. Zu ihnen zählen Europa und Asien.

Die Pflanze kann von Mai bis Oktober gesammelt werden.

Das Raulaubgewächs verfügt in der Tat über bestimmte Inhaltsstoffe. Doch sind dies nicht viele. Unter anderem verfügt dieses Gewächs nämlich über:

Oxalsäure
Cumarine
Pyrrolizidin-Alkaloide

Bereits seit dem Mittelalter werden gerne Heilkräuter gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt. Im Mittelalter wurde der Brauch als Hexerei und Ketzerei abgetan, da die Leute die Kirche fürchteten. Aus diesem Grund ging einiges an Wissen verloren, so auch über den Natternkopf. Doch welche Heilwirkungen hatte die Pflanze?

Natternkopf - Heilwirkung der Heilpflanze

Der Pflanze wird nachgesagt, dass sie Husten, Fieber, Quetschungen, Verstauchungen sowie Hautrötungen und Furunkel lösen und bei der Heilung helfen kann.

Natternkopf - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Häufig treten bei Erkältungen Symptome wie Husten oder gar Kopfschmerzen auf, die durch die Einnahme der Pflanze gelindert werden können.

Natternkopf - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze wird vor allem bei diversen Symptomen wie Fieber, Husten und Hautrötungen sowie Furunkel verwendet.

Äußerliche Anwendung

Da sie Hautrötungen beseitigen kann, wird sie ebenfalls äußerlich eingesetzt. Dazu wird die Pflanze einfach in regelmäßigen Abständen auf die betroffene Stelle gelegt.

Innerliche Anwendung

Innerlich findet die Pflanze vor allem als medizinisches Heilkraut bei Erkältungen mit Husten und Kopfschmerzen eine Verwendung.


Quellen

Beiser, R.: Unsere essbaren Wildpflanzen: Bestimmen, sammeln und zubereiten
Malm, L.: Meine liebsten Wildkräuter: Neues von der Kräuter-Liesel mit ihren besten Rezepturen
Seidel, D. / Eisenreich, W.: Foto-Pflanzenführer: 440 heimische Pflanzenarten nach Blütenfarben mit Schnellbestimm-System
Hutter, C.-P.: Heimat des Weines
Hensel, W.: Welche Heilpflanze ist das?
Lang, A.: Blumen: Die wichtigsten Arten entdecken und bestimmen


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