Heilpflanze Olive

Heilpflanze Olive

Olive - Die wichtigsten Fakten

  • Der Baum kann über 1.000 Jahre alt werden.
  • Er braucht kalkhaltigen Boden.
  • Die Pflanze kann Kopfschmerzen lindern.
  • Wird oft als Öl und Früchte im Supermarkt angeboten.
  • Die Pflanze kann den Blutdruck senken.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Olive als Heilpflanze

Olive
Sammelzeit
  • Januar
  • Februar
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
  • November
  • Dezember
Heilwirkung
Anwendung

Ihr wissenschaftlicher Name lautet: Olea europaea.

Im Volksmund wurde die Pflanze auch Olivenbaum oder aber Ölbaum genannt.

Das Olivengewächs zählt zu der Familie der Ölbaumgewächse.

Die Pflanze kommt hauptsächlich am Mittelmeer und zum Teil am schwarzen Meer vor. Ihr Ursprung liegt dabei wahrscheinlich am östlichen Mittelmeer. Sie bevorzugt kalkhaltigen Boden, der wasserdurchlässig und gut durchlüftet ist. Sie leidet bei Frost und verträgt Hitze ganz gut. Darüber hinaus gedeiht sie am besten im subtropischen Übergangsgebiet mit Mittelmeerklima.

Die Hauptanbaugebiete sind in Europa und Nordafrika am Mittelmeer. Durch die Globalisierung kamen ebenfalls ein paar Setzlinge der Pflanzen nach Australien, Neuseeland, Südafrika, Mexiko, Kalifornien und Hawaii.

Der Baum wächst sehr langsam, weshalb er erst innerhalb von zehn Jahren die ersten Früchte austrägt. Die Ernte ist nach 20 Jahren Wachstum voll ergiebig.

  • Das Gewächs fungierte hauptsächlich im alten Syrien, Palästina und Kreta als Kulturpflanze.

Die Inhaltsstoffe der Olive und des Olivenöls sind sehr gering. Jedoch verfügt sie zu 85 Prozent über einfach gesättigte Fettsäuren und zu 20 Prozent über Linolsäure.

Ein wichtiger Bestandteil der Menschheitsgeschichte war schon immer die Heilpflanzenkunde. Mit ihr wurden Krankheiten bekämpft, vorgebeugt und teilweise auch ausgerottet. Die Olive galt ebenfalls als delikates Heilpflänzchen. Das Gewächs ist immergrün und kann bis zu 1.000 Jahre fortbestehen. Doch was dürfen wir von ihr erwarten?

Olive - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze kann den Blutdruck senken, ist für den Körper stärkend und kann Krämpfe lösen.

Olive - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Sie kann vor allem diverse Leiden lindern. So zum Beispiel Kopfschmerzen, hohen Blutdruck, Erschöpfung, hohe Blutzuckerwerte, einen hohen Cholesterinspiegel, fieberhafte Erkrankungen und krampfartige Schmerzen. Darüber hinaus kann sie bei einem regelmäßigen Verzehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Arteriosklerose vorbeugen. Für die Leber und die Niere ist die Pflanze ebenfalls sehr gut.

  • Im Supermarkt wird natives Olivenöl angeboten, das zum Braten in der Küche genutzt werden kann. Es wird als wertvollste Sorte gewertet. Doch Institute gehen aufgrund von Untersuchungen davon aus, dass das Öl den Titel zu 15 Prozent nicht verdient hat.

Olive - Anwendung der Heilpflanze

Von dem Gewächs werden hauptsächlich Bestandteile wie Blätter, Öl und Blüten genutzt. Es wird bei Verstopfungen und Muskel- sowie Gelenkschmerzen angewendet. Dabei spielen vor allem die gesättigten Fettsäureanteile eine große Rolle.

  • Ein gutes Olivenöl ist vom Geruch eher fruchtig und vom Geschmack eher bitter und scharf.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich kann das Öl auch als Gleitmittel verwendet werden.

Innerliche Anwendung

Innerlich wird das Gewächs hauptsächlich zum Lindern von Symptomen genutzt.


Quellen

Grünwald, J. / Jänicke, C. / Hardewig, I.: Pflanzenheilkunde Quickfinder
Hensel, W.: Welche Heilpflanze ist das?
Krist, S.: Lexikon der pflanzlichen Fette und Öle
Bühring, U.: Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde: Grundlagen – Anwendung - Therapie
Wanitschek, A. / Vigl, S.: Die Leber natürlich reinigen: Entgiften und Energie tanken mit dem Prometheus-Programm
Bäumler, S.: Heilpflanzenpraxis heute: Porträts, Rezepturen, Anwendung


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