Osterluzei

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Osterluzei - Die wichtigsten Fakten

  • Die Osterluzei stammt aus dem Mittelmeerraum und wird 30 bis 100 cm hoch.
  • Sie war bereits in der Antike bekannt und wurde damals vor allem in der Wundheilung und als Gegenmittel bei Schlangenbissen eingesetzt.
  • Hippokrates verwandte die Pflanze zur Geburtrshilfe.
  • Ebenso wurde sie zur Linderung von Menstruationsschmerzen verwendet.
  • Sie wächst vorwiegend in südeuropäischen Ländern in Weinbergen, an Abhängen und Böschungen.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Osterluzei als Heilpflanze

Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet Aristolochia clematitis.

Die Pflanze ist auch als Biberwurz oder Wolfskraut bekannt.

Die Osterluzei gehört zur Gattung der Pfeifenblumen (Aristolochia) und zur Familie der Osterluzeigewächse (Aristolochiaceae).

Die Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum und ist vor allem in Mittel- und Südeuropa, aber auch im Südwesten Asiens verbreitet. Oft wird sie als Zierpflanze angepflanzt. Sie bevorzugt feuchte und nährstoffreiche Böden. Vor allem wächst die Luzei in Weinbergen, an Feldrändern und an Böschungen.

Die Blätter der Pflanze sind herzförmig und langgestielt, während die gelben Blüten die Form eines Trichters haben.

Die Luzei ist eine mehrjährige Pflanze und blüht im Mai und Juni.

Die Osterluzei enthält folgende Inhaltsstoffe:

  • Aristolochiasäure
  • Nor-Aristolochiasäure
  • Öle
  • Gerbstoffe
  • p-Cumarsäure
  • Magnoflorin
  • Methylaristolat
  • Allantoin

Die Osterluzei stammt aus dem Mittelmeerraum und war in der Antike ein gebräuchliches Heilkraut. Es wurde vor allem zur Einleitung, Unterstützung und Nachbehandlung von Geburten eingesetzt.

Heute findet sie vor allem in der Homoöpathie und der chinesischen Medizin Verwendung.

Osterluzei - Heilwirkung der Heilpflanze

Der wissenschaftliche Begriff "Aristolochia" ist das griechische Wort für "gute Geburt". Die Pflanze wurde oft zur Einleitung der Geburt, Linderung des Wehenschmerzes und zur Wundbehandlung nach der Geburt eingesetzt.

Da sie wehenfördernd wirkt, hat man die Pflanze auch für Abtreibungen verwendet.

Da die Aristolochiasäure stark giftig ist, ist die medizinische Anwendung in vielen Ländern mittlerweile verboten. Die Luzei gile als kanzerogen und mutagen. Eine Überdosierung führt zu Krämpfen, Erbrechen, Durchfall, Nierenschäden und Atemlähmung.

In der traditionellen chinesischen Medizin und der Homoöpathie findet die Pflanze jedoch nach wie vor Anwendung in Form von Globuli, Tabletten oder Tinkturen.

Osterluzei - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Pflanze wirkt bei typischen Frauenbeschwerden wie Menstruationsschmerzen und Brustspannen. Auch wird sie noch heute in der Geburtshilfe als schmerzlinderndes homoöpathisches Mittel verwendet.

Die Luzei unterstützt ebenso die Wundheilung, und zwar sowohl äußerlich als auch innerlich.

Auch bei Geschwüren, schmerzhaften Druckstellen oder Rheuma ist sie hilfreich.

Osterluzei - Anwendung der Heilpflanze

Bestandteile der Osterluzei finden sich in homoöpathischen Tabletten, Globuli und Tinkturen.

  • Für die Globuli und Tinkturen werden die Teile der Pflanze verwendet, die sich über der Erde befinden.

Die Luzei findet Anwendung in der Wundheilung, bei Ekzemen, Geschwüren, Nagelbettentzündungen, gerissenen Mundwinkeln, Rheuma und bei gynäkologischen Beschwerden.

Äußerliche Anwendung

Innere Anwendung findet die Pflanze in Form von Globuli oder Tabletten. Je nach Symptomen oder Diagnose werden bis zu fünf Globuli täglich eingenommen.

Innerliche Anwendung

Die Luzei kann äußerlich als Tinktur aufgetragen werden.


Quellen

Angelika Baack: Antikonzeptive und phytoöstrogene Wirkweisen bestimmter Gewürze, Heil- und Zierpflanzen sowie pflanzlicher Lebensmittel
Bruno Vonarburg:Homöotanik:Farbiger Arzneipflanzenführer der klassischen Homöopathie, Band 2: Blütenreicher Sommer


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