Heilpflanze Pappel

Heilpflanze Pappel

Pappel - Die wichtigsten Fakten

  • Sie wird als Baum knapp 30 Meter hoch.
  • Der Stamm kann dabei eine Breite von ca. einem Meter erreichen.
  • Sie kann mehrere Jahrhunderte alt werden.
  • Die Wipfeldürre kündigt das Sterben des Baumes an.
  • Kommt aus der Zeit der Kolonisierung und wurde nach Deutschland importiert.
  • Sie braucht Kies- oder Tonboden.
  • Der Boden muss das ganze Jahr über feucht bleiben.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Pappel als Heilpflanze

Der wissenschaftliche Name lautet Populus.

Im Volksmund wird der Baum auch oft Zitterpappel, Alberbaum, Weisspappel und Bellen genannt.

Sie gehört der Pflanzenfamilie der Weidengewächse an.

Ihr Vorkommen erstreckt sich von Frankreich bis Italien bis hin zu Deutschland. Auf anderen Kontinenten ist Sie ebenfalls vereinzelt verfügbar, jedoch nicht wild.

Die Sammelzeit der Pappel ist im März sowie April.

  • Bereits zu Napoleons Zeiten wurde die Pflanze oft zur Wegorientierung eingepflanzt. Da sie nämlich so hoch wächst, kann sie über die meisten Baumwipfel hinweg ragen.

Sie verfügt über einige Inhaltsstoffe, die die Heilwirkung des Gewächs entfalten können. Unter anderem sind das:

ätherische Öle
Flavonoide
Glykoside
Gerbstoffe
Harze
Wachs
Benzol
Zimtsäurederivate

Bereits seit dem 18. Jahrhundert gibt es bei uns in Europa die Pappel. Ihr werden verschiedene Heilwirkungen nachgesagt. Doch nicht nur das. Sie fungiert nämlich ebenfalls als guter Blitzableiter. Vor allem in der Nähe von Bauernhöfen steht dieses Gewächs zum Schutz vor Blitzen. Verfügt die Pappel nun wirklich über die Heilwirkungen, die ihr nachgesagt werden? Im Folgenden wird dem auf die Spur gegangen.

Pappel - Heilwirkung der Heilpflanze

Vor allem heilt sie Abschürfungen, Blähungen, Gelenksrheuma, Fieber, Blasenleiden, Hämorrhoiden, Wunden sowie leichte Verbrennungen.

Pappel - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Übelkeit tritt häufig in Verbindung mit einer Erkältung oder Grippe auf. Die Pflanze kann jedoch die Übelkeit lindern und dem Kranken dabei helfen, schneller wieder gesund zu werden.

Pappel - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze wird gerne bei Sonnenbränden, Wunden sowie Abschürfungen angewendet.

Äußerliche Anwendung

Eine äußere Verwendung findet das Gewächs bei Hautentzündungen wie Wunden, Sonnenbrand und Abschürfungen. Dabei wird sie einfach auf die betroffene Stelle gelegt, damit die wunde Stelle schnell verheilen kann.

Innerliche Anwendung

Die Pflanze kann auch als Tee eingenommen werden. So werden Blähungen, Hämorrhoiden, Kopfschmerzen und Prostata-Beschwerden geheilt.


Quellen

Stinglwagner, G. / Haseder, I. / Erlbeck, R.: Das Kosmos Wald- und Forstlexikon: Mit über 17.000 Stichwörtern
Knobloch, G.: Natürliche Heilmittel von A-Z
Gerhard DDr. Lingg PhD: VIA Naturalis: Heilpflanzen – Kompendium Alphabetisch mit klinischen Fachausdrücken, Indikationen und Synonymen: Aus der Praxis für die Praxis, eine Synopsis


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