Pastinake: Die Wirkung der Heilpflanze im Überblick

Pastinake: Die Wirkung der Heilpflanze im Überblick

Pastinake - Die wichtigsten Fakten

  • Pastinake ist eine Gattung der Doldenblütler (oder Apiales).
  • In der Küche wird die Pflanze als Wurzelgemüse verwendet.
  • Pastinaken enthalten unter anderem Bergapten oder Xanthotoxin-
  • Die Pflanze wirkt unter anderem anregend auf den Appetit und harntreibend.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Pastinake als Heilpflanze

Pastinake
Sammelzeit
  • August
  • September
  • Oktober
  • November
Heilwirkung
Anwendung

Die in Deutschland verbreitete Pflanze Pastinak wird in der Biologie als Pastinaca sativa bezeichnet.

Für Pastinaca sativa sind verschieden volkstümliche Bezeichnungen wie:

  • Hammelmöhre
  • Hirschmöhre
  • Moorwurzel

bekannt.

Pastinaca sativa gehört in der Botanik zur Pflanzengattung der Pastinaken - oder Pastinaca. Die Gattung gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae).

  • Pastinaken kommen in verschiedenen Arten unter anderem auf dem Balkan oder in Kleinasien vor - etwa die Pflanzearten Pastinaca argyrophylla oder Pastinaca gelendostensis.

Pastinaken kommen in Europa in einer Wildform vor. Darüber hinaus werden natürlich Kulturformen angebaut - um als Gemüse in der Küche oder als Babynahrung zum Einsatz zu kommen. Gesammelt werden können die Früchte sowie die Wurzeln. Die Sammelzeit der Wurzel konzentriert sich auf den Winter.

Pastinaca sativa enthält eine breite Palette verschiedener Inhaltsstoffe. Darunter sind unter anderem:

zu finden. Daneben ist in den Pastinaken ätherisches Öl vorhanden.

In der Küche wird Pastinak heute nur noch selten verwendet - etwa für Babynahrung. Und auch die Heilwirkung kennen viele nicht mehr. Dabei hat die Pflanze - so belegen alte Quellen - gerade auf den Magen-Darm-Trakt einige positive Auswirkungen.

Pastinake - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze Pastinaca sativa ist reich an verschiedenen Inhaltsstoffen, welche für die Wirkung verantwortlich sind. In der Volksheilkunde sind Pastinaken unter anderem als:

  • harntreibend
  • beruhigend

bekannt. Darüber hinaus gelten die Pflanzen als positiv bei Magen-Darm-Beschwerden.

Pastinake - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Volksheilkunde kennt für die Pflanze verschiedene Anwendungsgebiete. Dazu gehören unter anderem der Einsatz bei:

  • Magen-Darm-Beschwerden oder
  • Blähungen.

Ältere Quellen halten zudem eine Verwendung in den Wechseljahren oder zur Verbesserung der Wundheilung fest.

Pastinake - Anwendung der Heilpflanze

Die Anwendung der Pastinaken wird als recht vielseitig beschrieben. Als Saft sollte die Pflanze gegen Zahnweh helfen, konnte aber auch (das Kraut) in Wein zubereitet werden.

Äußerliche Anwendung

Für die äußerliche Anwendung sprechen verschiedene ältere Quellen von einer Verwendung beispielsweise als Pflaster.

Innerliche Anwendung

Innerlich kann Pastinak - so einige Quellen - als Saft gegen Zahnschmerzen eingesetzt werden. Aber auch gegen Verdauungsbeschwerden wirkt die Pflanze von Innen heraus.


Quellen

Bühring, Ursel: Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde: Grundlagen - Anwendung - Therapie
Hofmann, Helga: Wildkräuter und Beeren: Die wichtigsten Arten entdecken und bestimmen
Bader, Christa: Wilde Kräuter und Heilende Pflanzen für Körper und Seele: Ein Kurs in Heilpflanzenkunde


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