Heilpflanze Pestwurz

Heilpflanze Pestwurz

Pestwurz - Die wichtigsten Fakten

  • Sie bevorzugt eine feuchte Umgebung.
  • Sie ist häufig an Bächen und Ufern aufzufinden.
  • Die Pflanze kann verschiedene Leiden lindern.
  • Die Pflanze wurde ebenfalls schon zu Pestzeiten eingesetzt.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Pestwurz als Heilpflanze

Ihr wissenschaftlicher Name lautet: Petasites hybridus.

Im Volksmund wird die Pflanze auch gerne Rote Pestwurz ,Hütchen, Hutblätter, Hutplacke, Haubenblatt, Bachhaube ,Schirme, Regenschirm, Sonnenschrimblätter, Dittichrut und Tabaksblaer genannt.

  • Früher wurden bei der Ernte gerne die Blätter zum Schutz vor der heißen Sonne getragen.

Sie gehört der Gattung der Korbblütengewächse an.

Sie ist in ganz Europa verbreitet und hat ebenfalls ein paar Nachkömmlinge in Westasien. Sie wächst gerne an Bach sowie Flussufern.

Sie kann im Grunde im Sommer eingesammelt werden.

Über viele Inhaltsstoffe verfügt die Pflanze nicht. Die einzigen Stoffe, die die Pflanze besitzt, sind unter anderem:

  • ätherisches Öl
  • Sesquiterpene
  • Pyrrolizidinalkaloiden

Bereits bei den alten Römern waren Heilpflanze durchaus beliebt. Sie konnten nicht nur diverse Symptome lindern, sondern wurden ebenfalls für das Bekämpfen einer Krankheit eingesetzt. Ebenso wurde die Pestwurz eingesetzt. Dabei findet sie schon seit rund 2.000 Jahren eine therapeutische Verwendung.

Pestwurz - Heilwirkung der Heilpflanze

Ihr werden diverse Heilwirkungen nachgesagt. So kann sie ,krampflösend im Kopf und bei Menstruationsbeschwerden, sehr gut verträglich, antiallergisch, schmerzlösend, wundheilend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, entgiftend und menstruationsfördernd wirken.

  • Die Pestwurz enthält geringe Mengen von Pyrrolizidinalkaloiden, die die Leber schädigen und Krebs begünstigen können. Sie sollte zudem nicht in zu hohen Mengen verzehrt werden, da sie ebenfalls als leicht giftig eingestuft wird.

Pestwurz - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Sie wird vor allem zur Linderung von, Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Bronchialasthma, chronischer Bronchitis, Vorbeugung gegen Migräneanfälle, Erkältung, Herzschwäche, Lungenerkrankungen, Asthma, Fallsucht, Gicht, stockender Monatsblutung, Heuschnupfen und Rücken- und Nackenprobleme eingenommen.

  • Die Pflanze wurde ebenfalls bei der Pest eingesetzt, weshalb sie nun den Namen Pestwurz trägt.

Pestwurz - Anwendung der Heilpflanze

Von einer Anwendung mit Tee wird abgeraten, da sie in zu großen Mengen eine Toxizität ausstoßen kann. In Fertigpräparaten sind die toxischen Stoffe jedoch nicht enthalten.

  • Während der Schwangerschaft oder der Stillzeit sollte die Pflanze besser nicht verwendet oder verzehrt werden.

Äußerliche Anwendung

Sie wurde zum heilen von Wunden äußerlich angewendet.

Innerliche Anwendung

Innerlich kam sie gegen zahlreiche Beschwerden zum Einsatz.


Quellen

Widmer, R. / Jahn, R.: Wechseljahre – natürlich begleitet: Sorgenfrei trotz Wallungen und Co.
Grünwald, J. / Jänicke, C.: Grüne Apotheke: Mit wissenschaftlich abgesicherten Empfehlungen
Storl, W.-D. / Brunke, F.: Die Seele der Pflanzen: Botschaften und Heilkräfte aus dem Bereich der Kräuter
Rietbrock, N.: Phytopharmaka VI: Forschung und klinische Anwendung
Hensel, W.: Welche Heilpflanze ist das?
Flemmer, A.: Das prämenstruelle Syndrom (PMS) natürlich behandeln: Heilmethoden, die für Linderung sorgen: Das können Sie selbst tun


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