Heilpflanze Physalis

Heilpflanze Physalis

Physalis - Die wichtigsten Fakten

  • Die Physalis hängt an buschigen Sträuchern.
  • Der Strauch wird bis zu 1,50 Meter groß.
  • Die Sproßen und Blätter der Pflanze sind wollig behaart.
  • Die Blätter sind sehr breit, eiförmig und vier bis zehn Zentimeter groß.
  • Die Blüten der Stammpflanze sind klein und trichter- sowie glockenförmig.
  • Die Blütenränder weisen oftmals eine grüngelbe Färbung auf.
  • Die Frucht ist beerenartig und besitzt eine rötliche Farbe.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Physalis als Heilpflanze

Der wissenschaftliche Name der Physalis lautet Withania somnifera (L.) Dunal. Sie ist auch unter dem wissenschaftlichen Synonym physalis somnifera bekannt.

Im alten Arabien wurde die Pflanze wegen der psychoaktiven Wirkung auch sakrân genannt. Dies bedeutet soviel wie Rauschmittel.

Physalis wird zur Familie der Nachtschattengewächse gezählt.

Die Pflanze hat ihr Hauptvorkommen in Südafrika, im tropischen Afrika sowie in Indien. Durch die Kolonialisierung kamen jedoch auch vereinzelt Setzlinge der Pflanze nach Europa und Nordamerika.

Die Blütezeit der Physalispflanze fängt im Juni an und endet im September. Während dieser Zeit können die Früchte der Pflanze geerntet werden.

Enthalten sind in der Pflanze diverse Inhaltsstoffe. Zu diesen gehören unter anderem Cuscohygrin, Anaferin, Anahygrin, Nikotin, Tropin und Withasomnin. Darüber hinaus befinden sich in der Pflanze viele sogenannte Withanolide. Hierzu zählen vor allem Withaferin A, Withasomniferanolid, Somniferanolid und Somniwithanolid.

  • Die Substanz Nikotin ist ebenfalls in der Pflanze enthalten. Deshalb sollte vor dem Gebrauch der Pflanze immer beachtet werden, dass beim Konsumieren der Pflanze eine daraus resultierende Abhängigkeit, ähnlich wie bei Zigaretten, entstehen kann.

Es gibt sie weltweit: Die Heilkräuter sowie Gewächse. Sie werden schon seit vielen hundert Jahren von verschiedensten Heilpraktikern und Alternativärzten eingesetzt. Sie sind deshalb auch heute noch so beliebt, da sie meist nicht die Nebenwirkungen von den herkömmlichen Medikamenten aufweisen. Zudem sind sie häufig auch sehr gesund und verfeinern oftmals das Essen. Doch welche Wirkungen hat die Physalis und ist sie gut einsetzbar? Diese Frage wird im Folgenden genau erläutert.

Physalis - Heilwirkung der Heilpflanze

Der Heilpflanze werden schon seit Jahrhunderten diverse Heilwirkungen nachgesagt. Diese belaufen sich auf eine beruhigende, einschläfernde, tonisierende, stimmulierende, antibiotische sowie entzündungshemmende Wirkung. Sie kann zudem gut bei chronischen Erkrankungen und Anämie eingesetzt werden.

  • Die Pflanze ist ungiftig, wurde jedoch immer des Giftes verdächtigt. Selbst bei schwangeren Frauen, die diese Frucht eingenommen haben, konnten jedoch keine Nebenwirkungen toxischer Basis festgestellt werden.

Physalis - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Pflanze wurde damals und wird auch heute noch vor allem gegen innerliche sowie äußerliche Entzündungen eingesetzt. Angeblich kann sie, sofern sie richtig eingesetzt wird, Zahnschmerzen lindern und für ein besseres Mundgefühl sorgen.

Physalis - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze wird vor allem als Tee, Tinktur und in der Küche angewendet. Darüber hinaus gibt es auch eine herkömmlich medizinische Verwendung der Pflanze. So wird sie beispielsweise bei Zahnleiden eingesetzt.

  • Früher wurde die Pflanze auch als „Zauberpflanze“ verwendet. Dabei wurde die Frucht gerne als Amulett getragen. Dieses sollte vor bösen Einflüssen schützen. Darüber hinaus wurde die Pflanze häufig als Verjüngungsmittel eingesetzt. Damals hat man sogar geglaubt, dass aus den Wurzeln bereitete Liebestränke eine sexuell stimmulierende sowie gefügigmachende Wirkung haben.

Äußerliche Anwendung

Die Pflanze wird bei äußerlichen Entzündungen angewandt. Ansonsten kommt sie hauptsächlich für den innerlichen Gebrauch zum Einsatz.

Innerliche Anwendung

Die Pflanze wird heutzutage als Rausch- sowie als Beruhigungsmittel eingesetzt. Dabei gilt sie ebenfalls als Antistressmittel. Darüber hinaus wird sie als sexuelles Stimmulierungsmittel sowie als Antibiotka genutzt. Aufgrund der vielen verschiedenen Inhaltsstoffe wird die Pflanze auch gegen Anämie eingesetzt.


Quellen

Alberts, A. / Mullen, P.: Psychoaktive Pflanzen, Pilze und Tiere: Bestimmung, Wirkung, Verwendung
Liath, C.: Der grüne Hain


Diesen Artikel teilen: facebook-30x32 twitter-30x32 google-plus-30x32

Auch interessant