Poleiminze - Eine bekannte Heilpflanze

Poleiminze - Eine bekannte Heilpflanze

Poleiminze - Die wichtigsten Fakten

  • Die Poleiminze (Mentha pulegium) besitzt einen wesentlich kräftigeren Geschmack als andere Minzsorten.
  • Die Küchenanwendung ist durch einen giftigen Inhaltsstoff zurückgegangen, jedoch dient die Pflanze als Heilkraut und wird bei Kopfschmerzen eingesetzt.
  • Kultiviert werden kann die Minzeart in Töpfen, als Zimmerpflanze, was den positiven Nebeneffekt besitzt, dass Mücken ferngehalten werden.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Poleiminze als Heilpflanze

Poleiminze
Sammelzeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name laute Mentha pulegium und ist mit dem Namen Pulegium vulgare Miller zu vergleichen.

Volkstümlich wird die Poleiminze auch als Flohkraut bezeichnet. Der Name lässt sich auf die Anwendung beziehen, welche sich ergibt, wenn die Pflanze im Topf gehalten wird. In diesem Fall vertreibt der Geruch nicht nur Mücken, sondern auch Flöhe.

Die Poleiminze gehört mit zur Pflanzengattung der Minze und besitzt die gleichen Heilkräfte wie jede Minzenart, nur wesentlich stärker in der Konzentration. Die Gattung der Minzen lässt sich in die Pflanzenfamilie der Lippenblütler einrechnen.

Die Verbreitung der Pflanze hat sich in den letzten Jahren stark ausgeweitet. In der freien Natur fühlt sich die Pflanzenart an Gewässern und Wiesen besonders wohl. Die Verbreitung liegt heute auf:

  • Westeuropa
  • Süderopa
  • Zentraleuropa

Vorzufinden ist die Pflanze im nördlichen Irland und im Iran. Die klassischen Anbaugebiete sind Amerika, Marokko und Spanien.

Die Sammelzeit, wobei nur die Blätter und die Wurzeln der Pflanze verwendet werden, liegt im Sommer ab Juni und im Herbst.

Die Inhaltsstoffe der Minze beziehen sich auf:

  • ätherische Öle
  • Gerbstoffe
  • glykosidischer Bitterstoff
  • Cholin
  • Inulin
  • Menthol

Die Minze, welche den Namen Flohkraut trägt, wird in ihrer Erscheinung oft mit der handelsüblichen Pfefferminze verwechselt. Es handelt sich um eine Unterart der Minze und sie besitzt die gleichen gesunden Wirkungen wie jede Minzsorte. Zum Einsatz kommt die Minze nicht nur bei Kopfschmerzen, sondern auch bei anderen Beschwerden, welche sich auf den Magen-Darm-Trakt beziehen können.

  • Die Nutzungen der Heilpflanze beziehen sich auf die Blüten und die Wurzeln.

Poleiminze - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Wirkungen der Pflanze beziehen sich auf sehr unterschiedliche Bereiche. Sie kann zum einem fördernd, kühlend, krampflösend, lindernd und entzündungshemmend eingesetzt werden. Die vielen Bestandteile der Poleiminze sorgen für eine umfassende Nutzung.

Poleiminze - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Pflanze kann bei allen Magenbeschwerden eingesetzt werden. Zusätzlich fördert sie den Gallenfluss. Des Weiteren dient die Pflanze zur Behandlung von Kopfschmerzen und bei der Linderung von Verbrennungen. Verletzungen im Mund- und Rachenraum lassen sich zunehmends mit der Minze behandeln.

Poleiminze - Anwendung der Heilpflanze

Die Anwendungen können auf äußerliche und innerliche Bereiche aufgeteilt werden. Mediziner und Nutzer der Pflanze nutzten diese als Öl in verschiedenen Bereichen und als Aufguss.

Äußerliche Anwendung

Bei einer äußerlichen Anwendung kann ein Aufguss, der in einem Umschlag aus Handtüchern verarbeitet wird, als Linderungen bei Verbrennungen eingesetzt werden. Dazu die Blätter aufkochen, den Sud abkühlen lassen und mit einem Tuch auf die betroffene Stelle legen. Das im Handel erhältliche Öl kann ebenfalls weiterhelfen und äußerlich aufgetragen werden.

Innerliche Anwendung

Die innerliche Anwendung bezieht sich oftmals auf den Tee, der aus den Blättern zubereitet werden kann. In diesem Fall kann der Tee getrunken werden und löst Magenkrämpfe und Verdauungsprobleme.


Quellen

Dr. Langwasser, Maria:Lexikon der Kräuter und Heilpflanzen Wirkung- Anwendung- Rezepte
Malm,Liesel:Meine liebsten Wildkräuter
Rimpler,Horst:Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis
Boros,Georg:Unsere Heil- und Teepflanzen
Baur-Müller,Birgit:Westliche Heilpflanzen in der chinesischen Medizin
Liath,Claudia:Der grüne Hain


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