Heilpflanzen Monographien

Heilpflanzen Monographien

Welche Heilpflanzen sind bekannt und seit wann?

Für welche Zwecke eignen sie sich, gegen welche Erkrankungen können sie helfen?

Wie sehen die Heilpflanzen aus, welche Nebenwirkungen haben ihre Wirkstoffe?

Monographien geben auf solche Fragen ausführliche Antwort - vorausgesetzt, sie werden sorgfältig gepflegt und jederzeit auf dem aktuellen Stand gehalten.

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Heilpflanzen-Monographien: Ein Wissensschatz für die ganze Welt

Im Monographie-Teil eines Arzneibuches sind die Eigenschaften der einzelnen Stoffe ausführlich beschrieben.

Die Gliederung weist dabei mehrere Abschnitte auf, darunter die Anforderungen an Eigenschaften, Reinheit und Gehalt, Identität; außerdem eine Auflistung der analytischen Methoden, wie die zuletzt genannten Größen bestimmt werden. In einem entsprechenden Werk über gesundheitlich relevante Heilpflanzen sieht es ganz ähnlich aus.

Ein wichtiges und vor allem umfassendes Werk ist die Monographie des Bundesgesundheitsamtes. Es findet sich zunächst eine tabellarische Übersicht mit den Namen der einzelnen Pflanzen in Latein und in Deutsch sowie einer Quellenangabe,wo im Bundesanzeiger die Angaben zu finden sind.

Jede Heilpflanze lässt sich einzeln auswählen, um weitere Informationen darüber zu erhalten.

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Monographien: Eigenschaften einer Heilpflanze

Die Monographie einer Heilpflanze beinhaltet unter anderem folgende Daten:

  • die Bezeichnung der Pflanze bzw. des Arzneimittels,
  • die Bestandteile (z. B. Bitterstoffe, ätherische Öle),
  • die Anwendungsbereiche,
  • Angaben über Gegenwirkungen, Wechselwirkungen, Nebenwirkungen,
  • Art der Anwendung (z. B. Aufgüsse, Tinkturen etc.),
  • die empfohlene Dosierung,
  • die Wirkung der Arznei und
  • Hinweise zu sinnvollen Kombinationen mit anderen Heilpflanzen.

Die Einteilung der Monographien in drei Kategorien

Grundsätzlich werden die Monographien von heilenden Pflanzen in drei Kategorien eingeteilt.

Diese Einteilung basiert auf Untersuchungen, mit denen das frühere Bundesgesundheitsamt - heute als Institut für Arzneimittel und Medizinprodukte bezeichnet - eine Delegation von Experten beauftragt hat.

  • Positiv-Monographie Heilpflanzen mit einer Positiv-Monographie bzw. Bestandteile davon (Blätter, Blüten, Wurzeln) sind nachweislich wirksam und können ohne Risiko zur Behandlung verwendet werden. Zu ihnen gehören zum Beispiel Kamillenblüten und Johanniskraut.
  • Negativ-Monographie: Negativ-Monographien erhalten diejenigen Heilpflanzen, die zwar früher für medizinische Zwecke verwendet wurden, deren Risiko jedoch höher liegt als ihr Nutzen.
  • Null-Monographie: Eisenkraut und Ehrenpreis sind Beispiele für Heilpflanzen mit Null-Monographien. Eine heilende Wirkung ist wissenschaftlich nicht belegt.

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