Heilpflanze Rauschbeere

rauschbeere

Rauschbeere - Die wichtigsten Fakten

  • Sie kann roh gegessen werden.
  • Sie wächst hauptsächlich bei Nadelwäldern.
  • Sie kann bis zu 80 Zentimeter groß werden.
  • Sie wird dazu verdächtigt, giftig zu sein.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Rauschbeere als Heilpflanze

Rauschbeere
Sammelzeit
  • September
  • Oktober
Heilwirkung
  • berauschend
Anwendung

Ihr wissenschaftlicher Name lautet: Vaccinium uliginosum

Im Volksmund wird die Beere ebenfalls Moorbeere, Tunkelbeere, Schwindelbeere und Tollbeere genannt.

Die Pflanze gehört zu der Familie der Heidekrautgewächse.

Ihr Vorkommen konzentriert sich dabei auf Nordamerika, Nordasien, Mittel- und Nordeuropa. Sie wächst in den besagten Gebieten hauptsächlich in Mooren, Nadelwäldern und Zwergstrauchheiden, die bis 2.500 Meter hoch sind.

Sie kann ausschließlich vom September bis Oktober gesammelt werden.

In der Beere sind ebenfalls viele gesunde Inhaltsstoffe enthalten, die eine gewisse Wirkung auf den Körper haben. Unter anderem sind das:

  • Gerbstoffe
  • Fruchtsäuren
  • Vitamine
  • Mineralien
  • Arbutin
  • Flavon-Glykoside
  • Sie hat bislang keine halluzinogene oder narkotisierende Wirkstoffe enthalten.

Die Beere wächst hauptsächlich in bewaldeten Gebieten und wird bis zu 80 Zentimeter hoch. Sie sind essbar und weisen einen faden Geschmack auf. Dabei ist ihre Heilwirkung noch immer umstritten. Doch welche Heilwirkungen werden der Pflanze nachgesagt?

Rauschbeere - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze verfügt über unzuverlässige Heilwirkungen. Am häufigsten traten jedoch Schwindelgefühle, rauschartige Zustände, Pupillenerweiterung, Erbrechen, Sehstörungen, Lähmungserscheinungen und Übelkeit mit dem Verzehr der Beere auf. Aus diesem Grund wird sie als giftverdächtig beziehungsweise als leicht giftig eingestuft. Dabei konnten jedoch enthaltene Giftstoffe der Pflanze noch nicht nachgewiesen werden.

  • Wer die Beere jedoch in Maße isst, braucht sich normalerweise keine Sorgen um die besagte Wirkung machen. Aus diesem Grund sollten also nicht Unmengen an Beeren verzehrt werden.

Rauschbeere - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Sie kann jedoch Durchfall, Blasenentzündungen, Blasenprobleme und Blasenschwäche eingenommen werden. Hier gilt ebenfalls darauf zu achten, dass keine Übereinnahme der Beere stattfindet.

Rauschbeere - Anwendung der Heilpflanze

Die Beere wurde immer volksmedizinisch angewendet. Dabei wurde ein Kaltwasserauszug der Blätter und Früchte getrunken, um Durchfall zu bekämpfen.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich wurde die Pflanze bisher noch nicht angewendet.

Innerliche Anwendung

Ihre innerliche Anwendung beschränkt sich vor allem auf Blasenprobleme und Blasenschwäche. Bei Blasenentzündungen wurde die Pflanze ebenfalls verzehrt.


Quellen

Alberts, A. / Mullen, P.: Psychoaktive Pflanzen, Pilze und Tiere: Bestimmung, Wirkung, Verwendung
Stumpf, U.: Heilpflanzen und ihre giftigen Doppelgänger: Heilpflanzen sammeln - aber richtig
Dreyer, E.-M.: Essbare Wildkräuter und ihre giftigen Doppelgänger: Wildkräuter sammeln – aber richtig
Storl, W.-D.: Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen


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