Resede als Heilpflanze

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Resede - Die wichtigsten Fakten

  • Die Pflanze war ursprünglich in Südeuropa heimisch.
  • Bei den Römern war die Resede als Heilmittel bekannt.
  • Ihre Qualitäten als Heilpflanze sind fast gänzlich in Vergessenheit geraten.
  • In der Heilkunde wird sie als Tee oder Brei verwendet.
  • Das Gewächs gilt heute vor allem als Zierpflanze.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Resede als Heilpflanze

Resede
Sammelzeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet Reseda lutea bzw. Reseda luteola. Sie zählt zur Pflanzenfamilie der Resedaceae (Resedagewächse)

Diese Pflanze ist im Volksmund auch als Gelber Wau, Wilde Resede, Färberwau, Reseda, Gelbkraut oder Lutuole bekannt. Im englischen Sprachraum nennt man sie Wild Mignonette.

Das Gewächs gehört zur Familie der Resedagewächse (Resedaceae).

Die Pflanze stammt ursprünglich aus Südeuropa. Inzwischen hat sie sich aber auch bis nach Mitteleuropa und Asien ausgebreitet. Vor allem durch ihre Verwendung als Zierpflanze in Gärten ist sie heute auch in Nordamerika zu finden.

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen der Pflanze gehören unter anderem:

  • Senföle
  • Flavone
  • Saponine

Diese drei Inhaltsstoffe sind für die antimikrobielle Wirkung der Pflanz hauptverantwortlich.

Schon bei den alten Römern war die Pflanze mit ihrer Heilwirkung bekannt. Deshalb erhielt sie auch den entsprechenden Namen, denn das lateinische Wort "Resedere" kann man mit "heilen" oder "beruhigen" übersetzen.

  • Leider ist das Wissen um die Heilkraft dieser Pflanze fast in vollständig verloren gegangen. Heute ist sie hauptsächlich als Zierpflanze bekannt.

Die Pflanze zählt zu den ein- bis mehrjährigen Gewächsen. Zunächst wird am Boden eine Rosette gebildet, die bis zu 130 Zentimeter hoch wachsen kann. Sehr oft endet ihr Wachstum aber bei etwa 30 Zentimeter. Die wenigen Blätter wachsen am Stengel in gegenständiger Ordnung. An der Spitze ihres Stängels entwickelt sich schließlich ein traubenförmiger Blütenstand mit duftenden, weiß-gelben Blüten.

Resede - Heilwirkung der Heilpflanze

Die wichtigsten Heilwirkungen der Pflanze sind ihre beruhigenden und schmerzstillenden Eigenschaften.

Resede - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Aufgrund ihrer Heilwirkungen kann die Pflanze sehr gut bei Schlaflosigkeit und Unruhe eingesetzt werden. Zudem hilft sie bei Insektenstichen, blauen Flecken oder Quetschungen.

Resede - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Hierfür sollte man sich aber stets mit einem Arzt abstimmen. Für die Pflanze sind keine Risiken, Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen bekannt. Selbst eine langanhaltende und hochdosierte Nutzung dieses als ungiftig eingestuften Gewächses ist unbedenklich.

In seltenen Fällen können bei Allergikern Reaktionen entstehen. Zwar fehlen aussagekräftige Studien, aber Schwangere, Stillende sowie Kleinkinder sollten die Pflanze nicht verwenden.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich kann die Resede in Form von Auflagen verwendet werden. Dazu wird frische Kraut zerstampft und der entstandene Brei auf die entsprechenden Hautstellen aufgebracht. So soll die Pflanze bei Insektenstichen abschwellend und juckreizlindernd wirken.

Innerliche Anwendung

Eine innerliche Anwendung wird meist in Form eines Tee-Aufgusses vorgenommen.


Quellen

Kötter, Engelbert: Kräuter für jeden Geschmack: Über 400 Küchen-, Heil- und Wildkräuter für jeden Standort
Lang, Angelika: Blumen: Die wichtigsten Arten entdecken und bestimmen


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