Rossminze

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Rossminze - Die wichtigsten Fakten

  • Die Rossminze gehört zur Familie der Lippenblütler und zur Gattung der Minzen.
  • Sie wird bis zu einen Meter hoch und wächst bevorzugt auf feuchtem Boden, also an Ufern von Flüssen und Seen.
  • In der Volksheilkunde findet die Pflanze in der Behandlung von Kopfschmerzen und Magen-Darm-Problemen Anwendung.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Rossminze als Heilpflanze

Rossminze
Sammelzeit
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet Mentha longifolia.

Die Pflanze ist auch als Krause Minze oder Speerminze bekannt.

Die Pflanze gehört zur Gattung der Minzen und zur Familie der Lippenblütler.

Die Minze ist in Europa, Afrika und Asien zu Hause. Am liebsten wächst sie in Mittelgebirgen oder auch in tieferen Gebieten von Hochgebirgen. Ihre bevorzugten Standorte sind feuchte Böden wie Ufer von Seen und Flüssen.

Die Minze blüht von Juli bis September und entwickelt während dieser Zeit rosarote oder auch weißliche Blüten.

Die Rossminze enthält folgende Inhaltsstoffe:

  • Gerbstoffe
  • Menthole
  • Ätherische Öle

Die Rossminze ist vor allem an Ufern von Flüssen und Seen zu Hause. Sie gehört zur Familie der Minzen und wird zur Linderung von Verdauungsproblemen, aber auch von Entzündungen verwendet.

Rossminze - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze wird vor allem zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden, z.B. bei Übelkeit oder Blähungen eingesetzt.

Rossminze - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Pflanze wirkt lindernd und heilend bei den folgenden Beschwerden:

  • Blähungen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Bauchschmerzen
  • Gastritis
  • Problemen mit der Galle
  • Reizdarm

Rossminze - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze wirkt verdauungsfördernd und regt den Appetit an. Dadurch kann sie zur Behandlung von verschiedenen Verdauungsproblemen, wie Gastritis, Reizdarm oder Blähungen eingesetzt werden. Sie fördert die Bildung von Magensaft und beschleunigt damit die Entleerung des Magens.

Auch bei Problemen mit der Gallenblase ist die Minze sehr hilfreich, da sie die Produktion von Gallensaft anregt.

Äußerliche Anwendung

Aus den Blättern der Rossminze kann man ein Öl herstellen, und das geht so:

Ein natives Öl wird mit den zerkleinerten Blättern der Minze vermischt und muss danach etwa 14 Tage durchziehen. Danach wird es abgeseiht. Dieses Öl wirkt lindernd bei Entzündungen und kleinen Wunden

  • Ebenfalls kann ein Umschlag aus frischen Minzeblättern dieselbe Wirkung erzielen.

Innerliche Anwendung

Hier gibt es die Möglichkeit, einen Tee aus den Blättern der Minze herzustellen. Man übergießt zwei Teelöffel feingehackte Blätter mit 0,25 l kaltem Wasser und lässt den Aufguss etwa zehn Minuten ziehen. Ein solcher Tee wirkt sehr lindernd bei Bauchschmerzen, Blähungen und anderen Verdauungsbeschwerden.


Quellen

Engelbert Kötter: Das große GU PraxisHandbuch Kräuter
Ruprecht Düll: Schöne, vielfältige Pflanzenwelt des Ahrtals


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