Heilpflanze Sassafras

Heilpflanze Sassafras

Sassafras - Die wichtigsten Fakten

  • Sassafras kann stimmungsaufhellend und antidepressiv wirken.
  • Die Pflanze kommt in Nordamerika vor und gedeiht in einem gemäßigten Klima.
  • Sie kann tödlich wirken und wurde als schwach giftig eingestuft.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Sassafras als Heilpflanze

Sassafras
Sammelzeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name lautet Sassafras albidum.

Genannt wird die Pflanze auch Nelkenzimtbaum oder Seidiger Fenchelholzbaum.

Die Pflanze gehört zu den Lorbeergewächsen.

Die Pflanze benötigt ein gemäßigtes Klima und kommt insbesondere an der Atlantikküste in Nordamerika vor.

Enthalten sind in der Pflanze unter anderem folgende Stoffe:

Dazu befindet sich in der Pflanze ein ätherisches Öl, das bis zu 80 Prozent aus Safrol besteht. Daneben enthält es zudem Gerbstoffe sowie Kampfer.

Sassafras stellt einen sommergrünen Laubbaum dar. Er blüht von April bis Mai, kann bis zu 30 Meter hoch werden und benötigt ein gemäßigtes Klima. Verwendet wird er gegen zahlreiche Beschwerden und Leiden. In einer zu hohen Menge kann es allerdings zu lebensgefährlichen Nebenwirkungen kommen.

Sassafras - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze wirkt antiseptisch, schweißtreibend sowie anregend. Darüber hinaus kann sie die Stimmung aufhellen und besitzt zugleich eine antidepressive Wirkung.

  • Leider wirkt die Pflanze nicht nur positiv. Denn ebenso kann sie die Leber schädigen und Krebs auslösen. In einer zu hohen Menge kann sie außerdem Nebenwirkungen, wie beispielsweise Sprachstörungen, Unruhe oder Erbrechen, auslösen. Doch auch eine zentrale Atemlähmung ist möglich. Somit kann die Pflanze sogar tödlich wirken. Eingestuft ist sie zudem als schwach giftig.

Sassafras - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

In der Volksmedizin nutzt man die Pflanze unter anderem bei folgenden Leiden:

  • Rheumatismus
  • Arthritis
  • Erkrankungen der Harnwege
  • Blähungen
  • Gicht
  • Fieber
  • Mücken-, Bienen-, Wespen und Bremsenstiche
  • Menstruationsbeschwerden

Dazu ist sie bei körperliche sowie bei geistiger Schwäche hilfreich und wird demnach auch zur Kräftigung und Erholung verwendet.

Sassafras - Anwendung der Heilpflanze

Traditionell wurde die Pflanze als Zusatz zum Bier oder als Aromastoff von Tabak genutzt. Zudem wurde die Wurzelrinde eingesetzt, um daraus einen Tee zu machen. Inzwischen dürfen allerdings fast keine Teile des Baums mehr verwendet werden.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich wird die Pflanze als Wickel oder Badezusatz genutzt.

Innerliche Anwendung

Die innerliche Anwendung der Pflanze erfolgt hauptsächlich in Form eines Tees.


Quellen

Mullen, Peter / Alberts, Andreas: Psychoaktive Pflanzen, Pilze und Tiere – Bestimmung, Wirkung, Verwendung
Hanisch, KH Heino: Tag X – Handbuch für Prepper, Doomer, Survivors – Band 2


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