Heilpflanze Schwalbenwurz

Heilpflanze Schwalbenwurz

Schwalbenwurz - Die wichtigsten Fakten

  • Die Schwalbenwurz wächst innerhalb Europas, wurde jedoch auch in Amerika sowie in Afrika eingeführt.
  • Die Pflanze wirkt schweißtreibend und ausleitend.
  • Sie enthält giftige Inhaltsstoffe und wird aufgrund dessen nur in der Homöopathie, äußerlich sowie in Fertigpräparaten eingesetzt.

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Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Schwalbenwurz als Heilpflanze

Schwalbenwurz
Sammelzeit
  • Januar
  • Februar
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
  • November
  • Dezember
Heilwirkung
Anwendung

Die wissenschaftliche Bezeichnung der Pflanze lautet Vincetoxicum hirundinaria.

Bezeichnet wird die Pflanze oftmals auch als Giftwurz, Schlangenwurz oder Hundewürger. Darüber hinaus nennt man sie teilweise:

  • Weiße Schwalbenwurz
  • Sankt Lorenzkraut
  • Drachenwurz

Das sogenannte Sankt Lorenzkraut gehört zur Pflanzenfamilie Hundsgiftgewächse.

Die Pflanze kommt im fast gesamten europäischen Raum vor. Hauptsächlich ist sie jedoch in Mittel- sowie in Südeuropa verbreitet. Dabei bevorzugt sie einen kalkhaltigen Boden und wächst sowohl an Waldrändern, auf Felsrasen und in lichten Kiefernwälder als auch auf Steinschutthalden.

  • Die Pflanze ist die einzige Art der Unterfamilie Seidenpflanzengewächse, die auch in Mitteleuropa vorkommt.

Unter anderem enthält die Pflanze folgende Inhaltsstoffe:

  • Alkaloide
  • Sitosterin
  • Flavonglycoside

Die Schwalbenwurz ist eine Staude, die etwa ein bis 1,5 Meter hoch wachsen kann. Sie enthält toxische Stoffe und sollte demnach nicht innerlich eingenommen werden. In der Vergangenheit wurde sie allerdings aufgrund ihrer positiven Wirkungen gegen beispielsweise Grippe oder Entzündungen eingesetzt. Heutzutage kommt sie deshalb in der Regel nur in der Homöopathie sowie äußerlich zum Einsatz.

Schwalbenwurz - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze wirkt zum einen harn- und schweißtreibend. Zum anderen besitzt sie jedoch ebenfalls eine ausleitende sowie eine entgiftende Wirkung.

  • Die Pflanze enthält giftige Glykoside. Durch die Einnahme dieser kann es zu Durchfall, Schwitzen, Erbrechen, heftiges Geifern, Krämpfen und Lähmungen kommen. In einer hohen Dosis kann die Pflanze sogar das Atemzentrum lähmen und somit tödlich wirken.

Schwalbenwurz - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Pflanze kann unter anderem bei Grippe, Infekten, Entzündungen und Vergiftungen helfen.

Schwalbenwurz - Anwendung der Heilpflanze

Eingesetzt wird die Pflanze nur homöopathisch, äußerlich oder in Fertigpräparaten. Der Erfolg der Behandlung hängt dabei stets von der Dosis und dem ärztlichen Können ab. In der Regel wird die Pflanze aufgrund der giftigen Inhaltsstoffe jedoch nicht mehr verwendet.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich kann die Pflanze beispielsweise gegen schlecht heilende Wunden helfen.

Innerliche Anwendung

Innerlich könnte die Schwalbenwurz beispielsweise gegen Grippe eingesetzt werden.


Quellen

Kosmos: Der Kosmos Pflanzenführer – Über 900 Blumen, Bäume und Pilze, 1200 Abbildungen
Feil, Wolfgang / Wessinghage, Thomas / Ryffel-Hausch, Jaqueline: Sportverletzungen von A bis Z
Storl, Wolf-Dieter / Brunke, Frank: Die Seele der Pflanzen – Botschaften und Heilkräfte aus dem Reich der Kräuter
Erlbeck, Reinhold / Haseder, Ilse / Stinglwagner, Gerhard: Das Kosmos Wald- und Forstlexikon – Mit über 17.000 Stichwörtern
Schneider, Georg / Rimpler, Horst / Keller, Konstantin / Hänsel, Rudolf: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis – Drogen P bis Z


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