Schwarzer Tee – Heilpflanze mit Genussfaktor

Schwarzer Tee – Heilpflanze mit Genussfaktor

Schwarzer Tee - Die wichtigsten Fakten

  • Schwarzer Tee wird schon seit Jahrtausenden aufgrund seiner positiven Wirkungen getrunken.
  • Anbaugebiete sind vor allem China, Indien und Sri Lanka. Aber auch in Südamerika wird er kultiviert.
  • Wie Kaffee auch enthält er vorwiegend Koffein und wirkt anregend auf den menschlichen Organismus.
  • Äußerlich kann der Tee bei Hauterkrankungen ebenso angewendet werden und Linderung verschaffen.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Schwarzer Tee als Heilpflanze

Schwarzer Tee
Sammelzeit
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
Heilwirkung
Anwendung

Die Teepflanze wird unter dem lateinischen Namen Camellia sinensis geführt und gehört familiär zu den Kamelien-Arten bzw. den Teestrauchgewächsen (Theaceae).

Je nach Region werden unterschiedliche Unterarten, Kreuzungen und Züchtungen angebaut und geerntet.

Volkstümliche Bezeichnungen sind nicht bekannt.

Die Teepflanze gehört familiär zu den Kamelien-Arten (Camelia) bzw. den Teestrauchgewächsen (Theaceae)

Der Tee wird in Indien, China, Sri Lanka, Südamerika und Teilen Afrikas angebaut.

Erntezeit ist Ende März bis Anfang Oktober. Je früher die Erntezeit angesetzt ist, desto feiner ist die Qualität der Blätter und des Tees.

Die wirksamen Bestandteile des Tees sind:

  • Die im Handel erhältlichen Tees werden regelmäßig auf Schadstoffe und Pestizide untersucht – mit teilweise erschreckenden Ergebnissen. Bei regelmäßigem Genuss von Tee sollten diese Untersuchungen Beachtung finden um eine Schadstoffbelastung zu minimieren

Tee ist neben dem Kaffee ein beliebter Muntermacher am Morgen – und wurde bereits von chinesischen Kaisern als anregendes Getränk geschätzt.
Über die Jahrtausende hinweg wurde in Asien die Teekultur gepflegt, bevor diese durch die Kolonialisierung auch nach Europa kam.

Tee enthält - wie Kaffee - auch unter anderem Koffein, welches die anregende Wirkung verursacht.

Aus der Teepflanze werden jedoch nicht nur der Schwarze Tee, sondern auch Grüner, Weißer, Gelber Tee, Oolong- oder Pu-Err-Tee gewonnen.

Schwarzer Tee wird ist im Gegensatz zu Grünem Tee fermentiert, bis auf diesen Arbeitsschritt ist die Herstellung nahezu identisch.

Schwarzer Tee - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Inhaltsstoffe des Tees können folgende Wirkungen aufweisen:

  • anregend
  • antioxidativ
  • entwässernd
  • harntreibend
  • adstringierend
  • entzündungshemmend

Schwarzer Tee - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Tee gilt primär als Genussmittel denn als Heilmittel ansich, er kann aber dennoch positive Effekte bei einigen Beschwerden erzielen.

Die vorwiegend anregende Wirkung des Tees kann bei Ermüdung und Leistungsschwäche eingesetzt werden. Hier wirkt das Koffein vor allem auf das Zentrale Nervensystem und das Herz-Kreislauf-System ein.

Die entwässernde und harntreibende Wirkung hilft bei der Prävention von Nierensteinen.

Durch die entzündungshemmende und anregende Wirkung kann sich der Tee auch positive auf Durchfallerkrankungen auswirken, da hier der Heilungsprozeß durch vermehrte Ausscheidung gefördert wird.

Äußerlich wird schwarzer Tee auch bei der unterstützenden Behandlung von Hauterkrankungen eingesetzt:

  • Juckreiz
  • Akne
  • Dermatitis
  • Neurodermitis
  • Insektenstiche
  • leichte Verbrennungen

Schwarzer Tee - Anwendung der Heilpflanze

Der Tee wird innerlich und äußerlich angewendet.

Äußerliche Anwendung

Betroffene Hautstellen können mit dem aufgegossenen Tee behandelt werden.

Kleinere Stellen werden mit in Tee getränkten Wattepads oder Tüchern betupft.
Bei größeren Hautarealen kann der Tee auch als Badezusatz verwendet werden.

Neben dem Tee kann die Pflanze auch als Umschlag (Kompresse) auf die Haut aufgebracht werden.

Bei der Behandlung von Verbrennungen ist unbedingt darauf zu achten, den Tee abkühlen zu lassen! Dies kann auch mit Eiswürfeln beschleunigt werden.

Innerliche Anwendung

Der Tee wird schlichtweg getrunken. Je nach Verträglichkeit sollte die Dosierung auf die persönliche Koffeinverträglichkeit abgestimmt sein.


Quellen

USDA: Schwarzer Tee

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