Heilpflanze Süßdolde - Natürlicher Hustenstiller

Heilpflanze Süßdolde - Natürlicher Hustenstiller

Süßdolde - Die wichtigsten Fakten

  • Die Süßdolde ist eine Würzpflanze mit aromatischem Samen, deren ätherische Öle eine krampflösende und magenstärkende Wirkung haben.
  • Die Pflanze benötigt nährstoffreiche Böden und braucht viel Platz, um gedeihen zu können.
  • Blätter, Blüten und Samen der Pflanze haben einen markanten, anisähnlichen Geschmack.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Süßdolde als Heilpflanze

Süßdolde
Sammelzeit
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung
  • roh

Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet "myrrhis odorata".

Die Pflanze ist auch unter folgenden volkstümlichen Namen bekannt:

  • Myrrhenkerbel
  • Aniskerbel

Das Heilkraut gehört zur Gattung der Myrrhis und zur Familie der Doldenblütler.

Ursprünglich kommt die Pflanze aus den Voralpen, den Pyrenäen und den Appenninen. Zudem war sie auf der westlichen Balkanhalbinseln und im Kaukasusgebiet heimisch. Mittlerweile ist sie in ganz Europa eingebürgert und kommt auch in Chile vor. Die Blütezeit der Pflanze ist von Mai bis Juli, die aromatischen Samen kann man jedoch vom Frühjahr bis in den Spätherbst sammeln.

Die Pflanze enthält ätherische Öle, Germacren, Caryophyllen, Limonen, Myrcen, Estragol und Flavonoide.

Die Würzpflanze Süßdolde ist eng verwandt mit dem klassischen Kerbel. Sie gedeiht besonders gut in gemäßigtem Klima. Die krautartige Pflanze erhält im Frühjahr zarte, weiße Blüten, die schnell zu großen Samenkörnern reifen. Die Pflanze kann bis zu 150 Zentimeter hoch werden. Die Samen können, so lange sie noch frisch und grün sind, direkt geerntet und pur gegessen werden. Im Sommer werden die Samen immer härter und braun.

Der Geschmack der Samen ist süßlich und anisartig, auch die Blätter der Pflanze können als Würzkraut roh in Speisen gemischt werden. Besonders gut eignen sich Salate oder Fruchtspeisen.

Süßdolde - Heilwirkung der Heilpflanze

Die frischen Samen der Pflanze haben eine schleimlösende, krampflösende, magenstärkende und verdauungsfördernde Wirkung.

Süßdolde - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Inhaltsstoffe der Pflanze haben eine positive Wirkung auf die oberen Luftwege und den Verdauungstrakt. Aus diesem Grund werden die Samen gegen Husten und Verdauungsschwierigkeiten eingesetzt.

Hauptanwendungsgebiete sind zudem

  • Blühungen
  • Appetitmangel
  • Asthma

Süßdolde - Anwendung der Heilpflanze

Samen und Kraut der Pflanze werden roh gegessen. Die Pflanze eignet sich weder zum Trocknen, noch zum Einfrieren.

Äußerliche Anwendung

Keine.

Innerliche Anwendung

Die beste Wirkung wird erzielt, wenn die noch grünen Samen direkt gepflückt und gekaut werden. Die Inhaltsstoffe werden dann direkt über die Schleimhäute aufgenommen und wirken schleimlösend und erfrischend.

Zudem kann aus den frischen Samen ein Tee zubereitet werden: Hierfür werden zwei Teelöffel Samen mit einem Mörser zerstoßen, mit 250 Milliliter kaltem Wasser angesetzt und bis zum Siedepunkt erhitzt. Die Mischung sollte für ca. 5 Minuten ziehen. Der Tee wirkt gegen Bauchschmerzen, Blähungen und Husten.


Quellen

Guthjahr, Markusine: Kräuterschätze: zum Kochen und Kurieren
Malm, Liesel: Meine liebsten Wildkräuter: Neues von der Kräuter-Liesel mit ihren besten Rezepturen
McVicar, Jekka: Das besondere Kräuterkochbuch
Urbon, Barbara: Heilkräuter. Gesundes Wissen aus der Natur


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