Sumpfdotterblume: Wirkung der als Butterblume bekannten Heilpflanze

sumpfdotterblume

Sumpfdotterblume - Die wichtigsten Fakten

  • Ist auf der nördlichen Halbkugel in Feuchtbiotopen verbreitet.
  • Quellen berichten von der Pflanze bereits im Mittelalter.
  • Einige der Inhaltsstoffer von Caltha palustris haben toxische Wirkung.
  • Wird im Frühjahr bis in den Mai hinein gesammelt.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Sumpfdotterblume als Heilpflanze

Sumpfdotterblume
Sammelzeit
  • März
  • April
  • Mai
Heilwirkung
Anwendung

Die allgemein auch als Butterblume bekannte Sumpfdotterblume wird in der biologischen Nomenklatur als Caltha palustris und gehört zur Ordnung Hahnenfußartige.

Für die Pflanze haben sich im Lauf der Zeit verschiedene Bezeichnungen in der Bevölkerung etabliert. In der Literatur ist die Heilpflanze auch als:

  • Eierblume
  • Goldrose
  • Kuhblume oder
  • Wiesengold

zu finden.

  • Die Heilwirkung der Pflanze macht sich die Volksheilkunde seit dem Mittelalter - etwa im 15. Jahrhundert zunutze.

Die Sumpfdotterblume gehört in die Ordnung Ranunculales - genauer zur Familie der Hahnenfußgewächse. Hier ist sie Teil der Pflanzengattung Dotterblumen (Caltha).

De Pflanze ist auf der nördlichen Halbkugel verbreitet. Hier sind Vorkommen in Europa und Asien sowie in Nordamerika bekannt. Bevorzugt werden Habitate wie Sumpfwiesen oder andere feuchte Stellen besetzt. Sammelzeit der Butterblume ist das Frühjahr - speziell die Monate März bis Mai.

Bei den Inhaltsstoffen der Pflanze sind unter anderem:

zu nennen.

  • Caltha palustris ist unter anderem durch den Gehalt an Aporchinalkaloiden und Triterpenlaconen leicht giftig. Der Verzehr roher Pflanzenteile wird daher nicht mehr angeraten. Gekocht oder getrocknet verliert sich allerdings die toxische Wirkung.

In der Heilkunde ist die Verwendung der Pflanze bereits seit Jahrhunderten belegt. Dabei unterschied sich die Anwendung je nach Region teilweise. Heute ist bekannt, dass das Heilkraut giftige Inhaltsstoffe enthält, die allerdings bei richtiger Anwendung verfliegen. Helfen soll Caltha palustris unter anderem gegen Probleme mit dem Verdauungstrakt oder Erkrankungen der Atemwege.

Sumpfdotterblume - Heilwirkung der Heilpflanze

Der Butterblume werden unterschiedliche Heilwirkungen zugeschrieben. In der Volksheilkunde kam die Pflanze unter anderem gegen Erkrankungen der Haut zum Einsatz. In anderen Regionen wurde die harntreibende und abführende Wirkung des Heilkrauts besonders geschätzt.

Sumpfdotterblume - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Caltha palustris kann bei verschiedenen Leiden in der Phytomedizin eine Wirkung erzielen. Dazu gehören unter anderem:

  • Atemwegserkrankungen (z. B. Bronchitis)
  • Hauterkrankungen
  • Probleme mit dem Verdauungstrakt.

Früher wurde die Pflanze auch bei Menstruationsbeschwerden verwendet.

Sumpfdotterblume - Anwendung der Heilpflanze

Die Nutzung von Caltha palustris konzentriert sich auf die innere Anwendung. Allerdings kamen in der Vergangenheit auch die Blätter äußerlich zum Einsatz.

Äußerliche Anwendung

Bekannt ist, dass in der Volksheilkunde die Blätter als Wundheilmittel äußerlich angewendet wurden.

Innerliche Anwendung

Die innerliche Anwendung der Pflanze erfolgte in der Vergangenheit teils als Tee. In einigen Regionen wurden Teile von Caltha palustris auch in der Küche genutzt. Heute ist die Verwendung im Rahmen der Homöopathie belegt.


Quellen

Teuscher, Eberhard: Pharmazeutische Biologie
Bühring, Ursel: Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde: Grundlagen - Anwendung - Therapie
Reingruber, Sandra: Erste-Hilfe-Kräuterführer für unterwegs


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