Heilpflanze Szechuan-Pfeffer - Asiatische Naturmedizin

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Szechuan-Pfeffer - Die wichtigsten Fakten

  • Der Szechuan-Pfeffer kommt aus China und wächst auf dem Gelbholzbaum.
  • Trotz der Bezeichnung "Pfeffer" ist die Pflanze nicht mit dem klassischen schwarzen Pfeffer, sondern mit Zitruspflanzen verwandt.
  • Die zitrusartige Schärfe ist nicht nur in der asiatischen Küche beliebt, sondern wird in der Naturheilkunde gerne gegen Blasenentzündung und Magen-Darm-Schwäche eingesetzt.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Szechuan-Pfeffer als Heilpflanze

Die wissenschaftliche Bezeichnung der Pflanze lautet "zanthoxylum piperitum".

Der Szechuan-Pfeffer ist unter vielen anderen Bezeichnungen bekannt:

  • Anispfeffer
  • Blütenpfeffer
  • Blumenpfeffer
  • Chinesischer Pfeffer
  • Fagara
  • Gelbholzbaum
  • Japanischer Pfeffer
  • Japanischer Bergpfeffer
  • Nepalpfeffer
  • Sansho Pfeffer
  • Sichuanpfeffer
  • Zitronenpfeffer
  • Der chinesische Name des Pfeffers lautet "nan jiao".

Der Pfeffer gehört zur Gattung Zanthoxylum und zur Familie der Rautengewächse.

Die Pflanze ist im gesamten asiatischen Raum heimisch, wird aber nur in der Himalayaregion, in Zenetralchina, Japan und Korea auch als Nutzpflanze angebaut. Die Blüten des Pflanze wachsen zwischen April und Juni, die Früchte sind im August reif und können nur dann geerntet werden.

Die Pflanze enthält eine Vielzahl ätherischer Öle:

  • Terpenen
  • Geraniol
  • Linalool
  • Cineol
  • Citronellal

Zudem enthält die Pflanze weitere Inhaltsstoffe wie Amide, Scharfstoffe, Flavonoide und Bitterstoffe.

Der rötliche Pfeffer ist besonders aus der asiatischen Küche bekannt und ist aufgrund seines prickelnden, zitronigen Geschmacks ein sehr beliebtes Gewürz in der asiatischen Küche. Zudem werden die Früchte (Pfefferkörner) auch in der Naturheilkunde genutzt, da sie Linderung bei Verdauungsproblemen und Blasenerkrankungen bewirken.

Die Pflanze wächst als stark bedornter Strauch, der bis zu zwei Meter hoch werden kann.

Szechuan-Pfeffer - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Inhaltsstoffe der Pflanze haben eine antibakterielle, appetitanregende, blutdrucksenkende, magenberuhigende und verdauungsfördernde Wirkung.

Szechuan-Pfeffer - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Hauptanwendungsgebiete der Pflanze in der Naturheilkunde sind Blasenentzündung und Magen-Darm-Schwäche. Zudem kann die Pflanze gegen Gallenschwäche, Magenkrämpfe und Völlegefühl eingesetzt werden.

Szechuan-Pfeffer - Anwendung der Heilpflanze

Der Pfeffer wird in der Regel als Gewürz verwendet, kann aber auch zu einem Tee gebrüht werden. Zudem können nicht nur die Früchte (Samenkapseln), sondern auch die Blätter und Blüten verwendet werden.

Äußerliche Anwendung

Keine.

Innerliche Anwendung

Als Tee wirkt die Pflanze insbesondere positiv auf den Verdauungstrakt. Hierfür werden zwei Teelöffel der Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen. Die Mischung sollte etwa zehn Minuten ziehen und dann getrunken werden. Eine Anwendung kann bis zu sechs Wochen erfolgen, danach sollte eine Pause eingelegt werden.

In der Küche werden die Samenkapseln als Gewürz verwendet, zudem können die Blüten und Blätter - ähnlich wie Lorbeerblätter - mitgekocht werden, um Saucen oder Suppen zu würzen.


Quellen

Buroh, Nikolai / Gödert, Dorothee: Das große Buch der Kräuter & Gewürze
Fricke-Lange, Iris: Basische Genießer-Küche: Sinnlich - wärmend - wohltuend
Fricke-Lange, Iris / Reese, Nicole: Yoga Kitchen: Ernährung & Yoga perfekt kombiniert
Vierich, Thomas / Vilgis, Thomas: Aroma: Die Kunst des Würzens


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