Heilpflanze Tauben-Skabiose - Helfer bei Hautkrankheiten

tauben-skabiose

Tauben-Skabiose - Die wichtigsten Fakten

  • Die Tauben-Skabiose ist eine blauviolette Wiesenblume, die in ganz Europa heimisch ist.
  • Sie wurde bereits vor Jahrhunderten als Heilkraut gegen Krätze eingesetzt, der Name "Skabiose" leitet sich aus dem lateinischen Wort für Krätze ("scabies") ab.
  • Heute wird die Pflanze aufgrund ihrer stoffwechselanregenden Wirkung gerne in Rohkostsalate gemischt.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Tauben-Skabiose als Heilpflanze

Tauben-Skabiose
Sammelzeit
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Die wissenschaftliche Bezeichnung der Pflanze lautet "scabiose columbaria".

Volkstümliche Bezeichnungen für die Pflanze sind

  • Tauben-Grindkraut
  • Taubenskabiose

Die Pflanze gehört zur Gattung der Skabiosen und zur Familie der Geißblattgewächse, Unterfamilie Kardengewächse.

Die Pflanze ist in ganz Europa beheimatet und bevorzugt submeridionales und subatlantisches Klima. Die Sammelzeit ist zwischen Frühling und Herbst.

  • Die Pflanze ist geschützt und sollte daher nicht in der freien Natur gesammelt werden. Man kann sie jedoch leicht selber anbauen, in dem man im Frühling die Samen an einer sonnigen Stelle auf lehmigem, trockenem und kalthaltigem Boden aussät.

Die Pflanze besteht aus ätherischen Ölen, Flavonoiden, Mineralstoffen, Scabiosid und Vitaminen.

Die Tauben-Skabiose ist eine Halbrosettenpflanze mit einer Wurzeltiefe bis zu 1,5 Metern. Ihre Blütezeit beginnt im Juni und reicht bis in den Oktober. Die Blüten haben eine zart-violette bis blauviolette Färbung. Aus ihnen entwickeln sich die Samen der Blume. Die Pflanze ist mehrjährig, wird bis zu 60 Zentimeter hoch und hat leicht behaarte Stengel. Die Pflanze dient als wichtiges Nahrungsmittel für Bienen und Schmetterlinge, die zugleich auch für die Bestäubung der Pflanze zuständig sind.

Die Pflanze wird heute gerne als Zierpflanze in Gärten genutzt, früher galt sie als bewährtes Hausmittel gegen Krätze und andere Hautparasiten.

Tauben-Skabiose - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze hat eine leicht stoffwechselanregende Wirkung, früher wurde ihr zudem eine hautreinigende Wirkung nachgesagt.

Tauben-Skabiose - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Pflanze wurde früher gegen Krätze und Hautparasiten eingesetzt, heute werden die rohen Pflanzenteile zur Anregung des Stoffwechsels verspeist.

Tauben-Skabiose - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze kann sowohl innerlich als auch äußerlich verwendet werden.

Äußerliche Anwendung

Früher wurde aus den frischen Blättern ein Breiumschlag hergestellt, der gegen Krätze und Hautparasiten eingesetzt wurde.

Innerliche Anwendung

Die frischen Blätter können in Rohkostsalate gemischt werden und wirken stoffwechselanregend.

  • Die beste Wirkung erzielt man mit den zarten kleinen Blättern, die zwischen April und Juni wachsen.

Quellen

Daffner, Franz: Die Pflanzen des Voralpenraumes und ihre Nutzung als Heilkräuter
Lang, Angelika: Blumen: Die wichtigsten Arten entdecken und bestimmen
List, Paul Heinz / Hörhammer, Ludwig: Chemikalien und Drogen: Teil B: R, S


Diesen Artikel teilen: facebook-30x32 twitter-30x32 google-plus-30x32

Auch interessant