Heilpflanze Thuja - Der Lebensbaum

Heilpflanze Thuja - Der Lebensbaum

Thuja - Die wichtigsten Fakten

  • Die Thuja wird auch als Lebensbaum bezeichnet und kommt ursprünglich aus Noramerika.
  • Bei den Ureinwohnern Nordamerikas war er ein beliebtes Heilkraut, in Europa ist der Baum in der Naturheilkunde wenig bedeutsam.
  • Die Pflanze ist giftig und sollte nur in Fertigpräparaten oder äußerlich angewendet werden.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Thuja als Heilpflanze

Thuja
Sammelzeit
  • April
  • Mai
  • Juni
Heilwirkung
Anwendung

Die wissenschaftliche Bezeichnung des Lebensbaums lautet "thuja".

Die Pflanze ist unter folgenden weiteren Bezeichnungen bekannt:

  • White Cedar
  • Tree of Life
  • Lebensbaum
  • Thujen

Die Pflanze gehört zur Gattung der Lebensbäume und zur Familie der Zypressengewächse.

Der Lebensbaum kommt ursprünglich aus Nordamerika und gilt heute in Europa als beliebte Zierpflanze. Die Sammelzeit der in der Naturheilkunde verwendeten Triebspitzen liegt im Frühsommer.

Die Pflanze enthält Kampfer, Thujin, Thujon, Terpineol, Pinitol und Gerbstoffe.

  • Thujon ist ein Nervengift, das bei einer Aufnahme von größeren Mengen zu Krämpfe, Leberschäden und Nierenschäden führt. Früher wurde das Gift bei ungewollten Schwangerschaften eingenommen, um das Kind abzutreiben.

Die Thuja ist besser unter dem Namen Lebensbaum bekannt und gilt in Europa als beliebte Zierpflanze. Der Baum kann bis zu 20 Meter hoch werden und besitzt flache, dunkelgrüne Zweige mit Schuppen. Der Lebensbaum ist blickdicht und daher eine beliebte Heckenpflanze.

In der Naturheilkunde werden die jungen Triebspitzen der Zweige verwendet. Aus ihnen wird ein ätherisches Öl zubereitet, das vielfältig angewendet werden kann. Das ätherische Öl enthält jedoch das Gift Thujon, weshalb eine Anwendung nur mit Bedacht empfohlen wird.

Thuja - Heilwirkung der Heilpflanze

Das Öl des Lebensbaums gilt als entzündungshemmend, harntreibend und schweißtreibend. Zudem kann es äußerlich zur Behandlung von Warzen oder Hautausschlägen angewendet werden.

Thuja - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Das Öl hilft aufgrund seiner schweißtreibenden Wirkung gegen Erkältungen. Zudem hilft es bei äußerlicher Anwendung gegen Gicht und Rheuma. Es gilt auch als menstruationsfördernd.

Hautausschläge und Geschwüre können ebenfalls mit dem Thujaöl behandelt werden.

Thuja - Anwendung der Heilpflanze

Das Thujaöl ist giftig, daher wird nur zu einer äußerlichen Anwendung angeraten. Es gibt jedoch auch Fertigpräparate, die zur innerlichen Anwendung geeignet sind.

  • Auch bei äußerlicher Anwendung kann das Öl Reizungen hervorrufen.

Äußerliche Anwendung

Zur äußerlichen Anwendung ist das Thujaöl insbesondere zur Behandlung von Warzen geeignet. Durch das im Öl enthaltene Gift werden die Warzenviren gehemmt. Hierfür wird Thujaöl oder eine Thujalösung auf einen Wattepad aufgetragen und dieser auf die Warze gelegt.

Desweiteren kann verdünntes Thujaöl für Kompressen oder Auflagen verwendet werden, um Hautausschläge, Hautinfektionen oder Schuppenflechte zu behandeln.

Innerliche Anwendung

Von einer inneren Anwendung wird aufgrund des enthaltenen Giftstoffes abgeraten.


Quellen

Bühring, Ursel / Ell-Beiser, Helga / Girsch, Michaela: Heilpflanzen in der Kinderheilkunde: Das Praxis-Heilbuch
Fintelmann, Volker: Intuitive Medizin - Anthroposophische Medizin in der Praxis
Grünwald, Jörg / Jänicke, Christof / Hardewig, Iris: Pflanzenheilkunde Quickfinder


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