Heilpflanze Waldrebe - Hautpflege aus der Homöopathie

Heilpflanze Waldrebe - Hautpflege aus der Homöopathie

Waldrebe - Die wichtigsten Fakten

  • Die europäische Waldrebe ist in der Heilkunde nicht sehr bedeutsam, da sie leicht giftig ist und die Heilwirkung nur schwach ausgeprägt ist.
  • In der Homöopathie wird sie gegen Hautausschläge, Nervenschmerzen und Rheuma eingesetzt.
  • Die Pflanze hat ein exotisches Aussehen ähnlich einer Liane.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Waldrebe als Heilpflanze

Waldrebe
Sammelzeit
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
Heilwirkung
Anwendung

Die wissenschaftliche Bezeichnung der Pflanze lautet "Clematis".

Die Pflanze ist unter folgenden volkstümlichen Namen bekannt:

  • Clematis
  • Klematis
  • Greisenbart
  • Niele
  • Lian
  • Liasch
  • Lüln
  • Lün
  • Ulischwidn
  • Echte, Gemeine, Weisse Waldrebe

Die Pflanze gehört zur Gattung der Waldreben und zur Familie der Hahnenfußgewächse.

ES gibt etwa 300 Waldrebenarten, die allesamt in gemäßigtem Klima gedeihen. Einheimisch ist die Pflanze insbesondere in Eurasien und Nordamerika. Heute wird sie in vielen Ländern als Zierpflanze in Parks und Gärten gepflanzt. Die Sammelzeit für die Blätter ist im Sommer, für die Wurzeln im Herbst.

  • Da die Pflanze gerne und viel gezüchtet wird, unterscheiden sich die verschiedenen Arten teilweise stark voneinander.

Waldreben enthalten Campensterol, Anemonin, Kaffeesäure, Protoanemonin und Trimethylamin.

Waldreben sind verholzende, krautige Kletterpflanzen, die Lianen ähneln und eine Höhe von zwei bis sechs Metern erreichen können. Sie können sowohl immergrün als auch laubabwerfend sein. Die Früchte der Pflanze werden von einer Art weißen Wolle umgeben, sodass die Früchte wie kleine Wattebällchen aussehen.

In der Heilkunde spielen Waldreben keine bedeutende Rolle, da sie in rohem Zustand leicht giftig sind und deren Heilwirkung nicht stark ausgeprägt ist. In der Homöopathie sind Waldreben jedoch ein gerne eingesetztes Mittel gegen Hautausschlag, Nervenschmerzen oder Rheuma. Zudem ist Waldrebenextrakt ein Bestandteil von Notfalltropfen.

Waldrebe - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze kann Hautreizungen auslösen, wirkt als Tinktur oder Tropfen aber auch gegen Hautausschläge oder Hautjucken.

Waldrebe - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Waldreben werden bei folgenden Leiden in der Homöopathie eingesetzt:

  • Schmerzen
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Drüsenschwellung
  • Nervenschmerzen
  • Theuma
  • Entzündungen

Waldrebe - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze ist roh leicht giftig und kann Hautreizungen auslösen. In gekochtem oder getrockneten Zustand verlieren sich die Gifte. Dennoch sollte die Pflanze nur äußerlich als Waschung oder Tinktur angewendet werden.

Äußerliche Anwendung

Aus den getrockneten Blättern wird eine Waschung hergestellt, die bei Einreiben gegen Juckreiz oder Hautausschläge wirkt. Zudem kann sie gegen rheumatische und neuralgische Schmerzen helfen.

Innerliche Anwendung

Von einer innerlichen Anwendung wird abgeraten.


Quellen

Guggisberg-Reust, Regula: Blumenlegenden 3: Legenden, Sagen, Märchen und Geschichten
Mayer, Joachim / Schwegler, Heinz-Werner: Welcher Baum ist das?
Vonarburg, Bruno: Homöotanik: Farbiger Arzneipflanzenführer der klassischen Homöopathie. Band 2: Blütenreicher Sommer


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