Heilpflanze Wasserdost - Das natürliche Erkältungsmittel

wasserdost

Wasserdost - Die wichtigsten Fakten

  • Wasserdost ist ein sehr beliebtes Heilmittel in der Naturheilkunde, da es das Immunsystem stärkt und gegen Erkältungen und grippale Infekte eingesetzt werden kann.
  • Das Äußerliche der Pflanze erinnert an Hanf, weshalb sie auch als Wasserhanf bezeichnet wird.
  • Der Wasserhanf ist apothekenpflichtig, kommt aber auch häufig in der Natur vor und kann gesammelt werden.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Wasserdost als Heilpflanze

Wasserdost
Sammelzeit
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Die wissenschaftliche Bezeichnung der Pflanze lautet "eupatorium".

Die Pflanze ist auch unter folgenden volkstümlichen Namen bekannt:

  • Wasserhanf
  • Kunigundenkraut

Wasserhanf gehört zur Gattung der Wasserdoste und zur Familie der Korbblütler.

Weltweit gibt es etwa 45 verschiedene Wasserdostarten, die allesamt besonders gut in Auwäldern oder an Flussufern gedeihen. Die Sammelzeit reicht von Juli bis September.

  • Der Wasserhanf lässt sich unkompliziert im Garten anbauen. Am einfachsten ist es, eine Pflanze aus- und im Garten wieder einzugraben. Bei geeignetem Standort wächst die Pflanze äußerst schnell.

Wasserdostblätter enthalten Eupatorin, Bitterstoffglykosid, Harz, Gerbstoffe und ätherische Öle.

Wasserdostblätter sind in der Volksheilkunde altbewährte Fieber- und Erkältungsmittel und eignen sich hervorragend, um Erkältungen vorzubeugen, da sie das Immunsystem stärken. Die Pflanze wird bis zu 300 Zentimeter groß und ist gut an ihren spitz zulaufenden Blättern zu erkennen, die an Hanfblätter erinnern.

Aus den Blättern lassen sich Tees oder Tinkturen zubereiten, die immunstärkend und entwässernd wirken.

Wasserdost - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze wirkt immunstärkend und hautpflegend.

Wasserdost - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Wasserhanf hilft bei Grippe- und Erkältungssymptomen, sowie gegen Hautausschläge und Wassereinlagerungen. Zudem lindert die Pflanze Heuschnupfen.

Wasserdost - Anwendung der Heilpflanze

Aus den Blättern werden Tees oder Tinkturen hergestellt, die innerlich und äußerlich angewendet werden können.

  • Die Blätter enthalten auch den Inhaltsstoff Pyrrolizidinalkaloid, der unter dem Verdacht steht, bei dauerhafter Anwendung krebserregend zu sein. Die Anwendung sollte also maximal ein paar Wochen andauern, danach muss eine Pause eingelegt werden.

Äußerliche Anwendung

Wasserdosttee und -tinktur kann für Umschläge gegen Hautausschläge verwendet werden.

Innerliche Anwendung

Aus den Blättern der Pflanze lassen sich Tees, Tinkturen und Kaltauszüge herstellen, die bei innerlicher Anwendung gegen Erkältung, Heuschnupfen und für eine blutreinigende Wirkung sorgen.


Quellen

Feil, Wolfgang / Wessinghage, Thomas / Ryffel-Hausch, Jaqueline: Sportverletzungen A-Z
Liath, Claudia: Der grüne Hain
Wormer, Eberhard: Grüne Antibiotika: Heilkräftige Medizin aus dem Pflanzenreich


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