Heilpflanze Wasserpfeffer

Heilpflanze Wasserpfeffer

Wasserpfeffer - Die wichtigsten Fakten

  • Sie bevorzugt eine feuchte Umgebung.
  • Die Pflanze braucht zum Wachsen sehr viel Sonne.
  • Bei zu großer Hitze kann die Pflanze eingehen.
  • Bei Frost besteht ebenfalls die Gefahr, dass die Pflanze abstirbt.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Wasserpfeffer als Heilpflanze

Wasserpfeffer
Sammelzeit
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet Polygonum hydropiper.

Wegen ihrem bitteren Geschmack wurde die Pflanze im Volksmund gerne Bitterling genannt. Jedoch ist sie ebenfalls unter dem Namen Pfefferpflanze im Volksmund bekannt.

Das Gewächs gehört zu der Pflanzenfamilie der Knöterichgewächse. Sie kann etwa 60 cm groß werden und ein Jahr überstehen. Sie wird demnach nicht älter als ein Jahr und wirft ihre Samen schon früh aus.

Sie erstreckt sich von Europa bis hin zu Nordamerika. Dabei kann die Pflanze oftmals an Teichen, Gräben, Wiesen, Waldwegen und Ufern gefunden werden. Sie kann von Anfang Juli bis Oktober eingesammelt werden.

Zudem verfügt die Pflanze über diverse Inhaltsstoffe, die der Pflanze ihre Heilkraft verleihen. Diese sind unter anderem:

  • Glykoside
  • Rhamanzin
  • Essigsäure
  • Apfelsäure
  • Melissensäure
  • Gallussäure
  • Baldriansäure
  • Rutin
  • ätherisches Öl

Heilpflanzen werden schon seit Generationen in der Krankenheilkunde verwendet. So auch der Wasserpfeffer. Dabei schmeckt das Kraut scharf und ist an den spitzen sowie hellgrünen Blättern, die schwarze Punkte aufweisen, erkennbar. In ihrer Blütezeit bekommt die Pflanze weiße Blüten.

  • Die Pflanze kann mit Acker-Vogelknöterich sowie Schlangen-Wiesenknöterich verwechselt werden.

Wasserpfeffer - Heilwirkung der Heilpflanze

Sie hat einige Heileigenschaften, die auf elegante Weise gut für den Körper sind. So ist sie:

  • wundheilungsfördernd
  • schmerzlindernd
  • blutstillend
  • Das Kraut wird vor allem als Wildgewürz empfohlen. Durch die ätherischen Öle sowie Scharfstoffe kann die Zunge für kurze Zeit taub werden und die Magengegend schmerzen. Es sind sogar Vergiftungen bei Tieren bekannt, die ebenfalls diese Pflanze gefressen haben. Aus diesem Grund sollte die Pflanze mit Bedacht verzehrt werden.

Wasserpfeffer - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Pflanze wird in der Homöopathie zum Bekämpfen von:

  • Hämorrhoiden
  • Rektaltaschen
  • Metrorrhagie und Amenorrhoe von jungen Mädchen
  • Durchfall
  • Blähungskolik
  • Ekzemen
  • anhaltende Hüftschmerzen
  • bei oberflächlichen Geschwüren
  • wunden Stellen an den unteren Extremitäten

Wasserpfeffer - Anwendung der Heilpflanze

Sie wurde in der Antike als Pfefferersatz genutzt. Ebenfalls kam die Pflanze als Urtinktur, die aus der frischen Pflanze gemacht wurde, zum Einsatz.

Äußerliche Anwendung

Die Pflanze wird äußerlich hauptsächlich als Wundheilmittel verwendet.

Innerliche Anwendung

Innerlich kommt die Pflanze gegen Blutungen sowie Menstruationsschmerzen um Einsatz. Die Pflanze wurde ebenfalls gegessen, damit Schwangerschaften verhindert werden konnten.


Quellen

Homöopathie: Band 2, Blütenreicher Sommer
Feder, Jürgen: Feders fantastische Stadtpflanzen – Neue Entdeckungstouren mit dem Extrembotaniker
Dreyer, Eva-Maria: Essbare Wildkräuter und ihre Doppelgänger: Wildkräuter sammeln – aber richtig


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