Heilpflanze Weihrauch

Heilpflanze Weihrauch

Weihrauch - Die wichtigsten Fakten

  • Sie bevorzugt sonnige Plätze.
  • Die Pflanze wächst oft an Wald- sowie Wegrändern.
  • In der Nähe von Flüssen kann die Pflanze aufgrund der Wasser-Sonne-Zufuhr höher wachsen.
  • Bei Frost droht die Pflanze einzugehen.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Weihrauch als Heilpflanze

Ihr wissenschaftlicher Name lautet Rosmarinus officinalis.

Im Volksmund wurde die Pflanze unter den Namen Antonkraut, Brautkraut, Kid, Hochzeitsbleaml, Brautkleid, Meertau, Rosmarein, Weihrauchkraut und Rosmarie bekannt.

  • Wortwörtlich bedeutet der Name Rosmarien soviel wie: Tau des Meeres.

Die Pflanze wird zu der Familie der Lippenblütler hinzugezählt.

Sie ist vor allem in Arabien, Europa und Westasien weit verbreitet. Sie bevorzugt zudem ein gebiet, wo der Boden schön feucht ist.

Von April bis Mai kann die Pflanze geerntet werden. Also immer vor der Blütezeit der Pflanze.

Sie verfügt über einige Inhaltsstoffe, die ihre Heilwirkung bei der Einnahme nach kurzer Zeit im Körper entfalten. So verfügt sie über:

  • Thymol
  • Flavone
  • Salicylate
  • Saponine
  • Bitterstoffe
  • Gerbstoffe
  • Gerbsäure
  • Verbanol
  • Terpene
  • Kampfer
  • Beta-Sitosterol
  • ätherisches Öl

Der altbewährte Weihrauch wird schon seit Jahrhunderten von Kulturen zum Heilen von Krankheiten sowie als religiöse Pflanze genutzt.

Vor allem fand er die bekannteste Verwendung in der Kirche, die den Weihrauch aus Arabien während der römischen Vorherrschaft übernommen hat. Weihrauch wird vor allem aus Rosmarin gemacht. Welche Heilwirkung die Pflanze hat, wird im Folgenden näher beschrieben.

Weihrauch - Heilwirkung der Heilpflanze

Sie hat mehrere Heilwirkungen. Sie ist vor allem adstringierend, anregend, krampflösend, antibakteriell, entspannend, entzündungshemmend, schmerzlindernd und tonisierend.

Weihrauch - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Sie kann zur Linderung von Atembeschwerden, Durchfall, Blähungen, Magenschwäche, Appetitlosigkeit, Rheume sowie Gicht und Herzschwäche beitragen. Die Wirkung tritt kurze Zeit später ein, nachdem die Pflanze konsumiert wurde.

Weihrauch - Anwendung der Heilpflanze

Bei dieser Pflanze wird vor allem das Kraut verwendet. Die Blüte und die Wurzel hat dabei keine Verwendung.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich wird die Pflanze bei Haarausfall angewendet.

Innerliche Anwendung

Die innerliche Anwendung ist dagegen schon ein bisschen breitflächiger. So wird sie nämlich gegen diverse innere Leiden als Tee und Gewürz eigenommen.


Quellen

Hensel, W: Welche Heilpflanze ist das?
Dr. Dr. Lingg PhD., G: VIA Naturalis: Heilpflanzen – Kompedium: Alphabetisch mit klinischen Fachausdrücken, Indikationen und Synonymen: Aus der Praxis für die Praxis, eine Synopsis
Kötter, E.: Kräuter für jeden Geschmack: Über 400 Küchen-, Heil- und Wildkräuter für jeden Standort
Schöneberger, M. / Fellner Rosi: Kühe essen Wiese auf: und andere Wahrheiten für Leute, die aufs Land wollen.
Cramm, S.: Kräuterseifen: 24 Rezepte von Ackerschachtelhalm bis Zistrose
Marbach, E.: Heilkräuter Hausapotheke: die wichtigsten Heilpflanzen für die Anwendung zu Hause
Marbach, E.: Gesundheitsratgeber und Hausapotheke: Alltagskrankheiten mit Naturheilkunde und Schulmedizin erfolgreich behandeln
Guggenbühl, E.: Naturmagie: die Magie der Sterne, Pflanzen und Tiere


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