Heilpflanze Weinraute

Heilpflanze Weinraute

Weinraute - Die wichtigsten Fakten

  • Die Pflanze wächst in strauchigen Gegenden.
  • Sie bevorzugt sonnige Plätze.
  • Nur die Blätter der Pflanze sind genießbar.
  • Sie kann als Tee eingenommen werden.
  • Bei Frost geht die Pflanze langsam ein.
  • Sie sollte vor der Blütezeit eingesammelt werden.
  • Sie wächst auf feuchtem Boden am liebsten.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Weinraute als Heilpflanze

Der wissenschaftliche Name des Gewächs lautet Ruta gaveolens.

Im Volksmund wurde die Pflanze auch als Raute bezeichnet.

Sie gehört zu der Familie der Rautengewächse.

Die Weinraute ist eine aus Europa abstammende Pflanze. Im Laufe der Jahre hat sich die Pflanze auch in Nordafrika und Westasien ausgebreitet.

Die Sammelzeit ist im Mai und Juni.

  • Sie bevorzugt eine strauchige Umgebung. Die Sonne darf jedoch ebenfalls nicht fehlen.

Neben den Heilwirkungen verfügt die Pflanze über diverse Inhaltsstoffe, die vielen bekannt sein müssten. So verfügt sie über:

  • Rutin
  • Gummi
  • Harz
  • Stärke
  • Bitterstoffe
  • Apfelsäure
  • Cumaringlycosid
  • Glykoside
  • Alkaloide
  • ätherische Öle

Heilpflanzen gelten schon seit Jahrhunderten als bewährte Gewächse, die gegen diverse Leiden sowie Krankheiten eingesetzt wurden. Dabei konzentrierte man den Einsatz vor allem auf das innerliche Anwenden und das äußerliche Verwenden. Ebenso galt die Pflanze Weinraute als Heilgewächs. Doch was kann sie?

Weinraute - Heilwirkung der Heilpflanze

Sie verfügt über ein paar Heilwirkungen. Sie kann vor allem schmerzlindernd, menstruationsfördernd, anregend sowie krampflösend wirken.

  • Die Pflanze wurde im Mittelalter erfolgreich gegen die Pest eingesetzt.

Weihrauch - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Sie wird vor allem zur Linderung von Durchblutungsstörungen, Blähungen, Verdauungsschwächen, Magenkrämpfen, Menstruationsbeschwerden, Hitzewallungen, Rheuma und Gicht eingesetzt.

  • Die Nebenwirkung, die bei diesem Gewächs eintreten kann, sind meist Schwindelgefühle und Orientierungslosigkeit.

Weinraute - Anwendung der Heilpflanze

Von der Pflanze werden nur die Blätter verwendet. Die anderen Teile der Pflanze sind nämlich des Giftes verdächtig und sollten daher nicht benutzt werden.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich wird diese Pflanze nicht angewendet.

Innerliche Anwendung

Innerlich wird sie vor allem gegen diverse Leiden wie beispielsweise Rheuma und Gicht eingesetzt. Zudem hilft die Pflanze gut im Kampf gegen Durchblutungs- sowie Menstruationsbeschwerden.


Quellen

Dr. med. Maria Engelsing, A.: Homöopathie ganz weiblich: die sanfte Methode für umfassendes Wohlbefinden
Bührer-Lucke, G.: Wechseljahre ohne Hormon: Natürlich Alternativ
Müller, M: Dudersstädter Pestbuch
Struckmeier, S.: Die Textilfabrik vom Spätmittelalter bis zur frühen Neuzeit
Bührer-Lucke, G.: Wechseljahre: Positiv und entspannt in eine neue Lebensphase
Oisteanu, A.: Rauschgift in der rumänischen Kultur: Geschichte, Religion und Literatur
Vonarburg, B.:Homöotanik: Blütenreicher Sommer, Bd. 2
Simons, A.: Maya-Medizin: Wie wir die Heilkraft des Regenwaldes hier und heute nutzen können


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