Heilpflanze Weinrebe

Heilpflanze Weinrebe

Weinrebe - Die wichtigsten Fakten

  • Die Pflanze bevorzugt sonnige Plätze.
  • Sie wächst vor allem auf feuchten Boden.
  • Sie kann als Zuchtpflanze genutzt werden.
  • Aus der Pflanze lassen sich Getränke herstellen.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Weinrebe als Heilpflanze

Ihr wissenschaftlicher Name lautet Vitis vinifera.

Im Volksmund war die Pflanze unter den Namen Weintraube, Weinstock sowie Traubenstock bekannt.

Sie gehört zu der Familie der Weinrebengewächse.

Die Pflanze ist ursprünglich in Europa beheimatet. Mit dem römischen Zeitalter ist die Pflanze ebenfalls in die römischen Besatzungsgebieten gelangt. So wächst sie heutzutage ebenfalls in Westarabien, Westasien und Mittel- sowie Südeuropa.

Die Sammelzeit des Gewächs beschränkt sich auf Mai bis Oktober. Von Mai bis August können Blätter und von August bis Oktober die Früchte eingesammelt werden.

  • Da die Römer den Wein liebten, ließen sie aus den Pflanzen immer kleine Vorräte Wein herstellen. So ließen sich die Krisenzeiten überbrücken.

Die Weinrebe verfügt ebenfalls über diverse Inhaltsstoffe, die der menschliche Körper braucht. So verfügt sie über:

Gerbstoffe
Weinsäure
Apfelsäure
Wachs
Mineralien
Zucker
Bernsteinsäure

Die Pflanze wird seit Jahrhunderten als Wein verzehrt. Sie kann jedoch auch verschiedene Leiden wie beispielsweise Krankheiten vermindern und ist im Geschmack ebenfalls sehr delikat. Welche Leiden kann die Pflanze denn nun vermindern?

Weinrebe - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze verfügt über mehrere positive Eigenschaften. Von ihr können die Blüten, Blätter und Früchte gegen diverse Leiden eingesetzt werden. Dabei weist jedes Pflanzenteil eigene Eigenschaften auf.

Blätter:
Die Blätter verfügen über eine adstringierende Wirkung.

Blüten:
Die Blüten verfügen über eine nervenstärkende Wirkung.

Unreife Trauben:
Die unreifen Trauben verfügen über eine schmerzlindernde sowie Magen-Darm-Flora anregende Wirkung.

Reife Trauben:
Die reifen Trauben verfügen über eine blutbildende, stärkende, aufbauende, blutreinigende und schmerzlindernde Wirkung.

  • Bei der Pflanze treten keine unerwünschten Nebenwirkungen oder andere Risiken auf.

Weinrebe - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Pflanze kann gut gegen Rheuma sowie Gicht, Erbrechen, Frostschäden, Geschwüre, Ekzeme, eiternde Wunden, Hautunreinheiten, Blutungen, Krampfadern, Nervenproblemen, Kopf- sowie Magenschmerzen, Rekonvaleszenz, Fettleibigkeit, Leberleiden, Verstopfungen und Arteriosklerose eingesetzt werden.

Weinrebe - Anwendung der Heilpflanze

Von der Pflanze werden hauptsächlich die Blätter, Blüten sowie die Früchte verwendet. Dabei kann Sie zu Wein, Tee und als Tinktur weiterverarbeitet werden.

Äußerliche Anwendung

Die äußere Verwendung beschränkt sich hierbei auf eiternde Wunden.

Innerliche Anwendung

Innerlich wird sie gegen diverse Leiden eingesetzt. So wird sie gegen Kopfschmerzen, Verstopfungen, Krampfadern und Arteriosklerose eingesetzt.


Quellen

Fr. Dr. Langwasser, M.: Lexikon der Heilkräuter und Heilpflanzen: Wirkung – Anwendung - Rezepte
Höfler, H.: Gesunde Venen, schöne Beine: Beschwerden natürlich und aktiv behandeln. Das Gefäßtraining für den Alltag
Hensel, W.: Welche Heilpflanze ist das?
Müller, G.: Kostbares Unkraut: Wildkräuter – Delikatessen & Grüne Smoothies vom Wegesrand
Dahlgren, G.: Systematische Botanik


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