Heilpflanze Weißer Gänsefuß

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Weißer Gänsefuß - Die wichtigsten Fakten

  • Das Gewächs Weißer Gänsefuß kann innerlich und äußerlich verwendet werden.
  • Es wirkt harntreibend sowie beruhigend und wird oft als Abführmittel oder als Diuretikum eingesetzt.
  • Die Pflanze kann auch als Gemüse für Salate oder Suppen zum Einsatz kommen.
  • Sie enthält die Vitamine A und C sowie mehrere Mineralien.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Weißer Gänsefuß als Heilpflanze

Weißer Gänsefuß
Sammelzeit
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet Chenopodium album.

Bezeichnet wird das Gewächs auch als:

  • Drecksmelde
  • Falsche Melde
  • Hundsschiss
  • Schissmehl

Die Pflanze gehört zur Familie der Gänsefußgewächse.

Verbreitet ist der Weiße Gänsefuß insbesondere im Mittelmeergebiet. Doch auch in Großbritannien, Skandinavien, den Beneluxstaaten sowie in Nordfrankreich kann man diese Pflanze finden. Dabei kommt sie vor allem auf nährstoffreichen Böden, auf Äckern und Feldern, in Gärten sowie an Wegrändern und in Dorfstraßen vor. Die Sammelzeit der Blätter sowie der Sprossen beginnt im Mai und endet meist im September. Die Samen der Pflanze können hingegen von Juli bis Oktober gesammelt werden.

Die Inhaltsstoffe des Weißen Gänsefuß belaufen sich unter anderem auf:

Des Weiteren enthält die Pflanze sehr viele Vitamine und Nährstoffe. Zu diesen zählen unter anderem Kalium, Eisen, Magnesium, Kalzium, Vitamin A, Vitamin C sowie pflanzliches Eiweiß.

  • Die Pflanze enthält allerdings ebenfalls Oxalsäure. Aufgrund dessen sollte sie nicht in zu hohen Mengen verzehrt werden.

Beim Gewächs Weißer Gänsefuß handelt es sich um eine einjährige Heilpflanze. Sie kann bis zu drei Meter hoch wachsen und wird in Europa oft als Unkraut angesehen. Allerdings besitzt sie viele positive Eigenschaften und wird in vielen Ländern der Welt unter anderem dank der harntreibenden Wirkung medizinisch eingesetzt.

Weißer Gänsefuß - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze besitzt unter anderem eine abführende sowie eine harntreibende Wirkung. Darüber hinaus kann sie allerdings auch beruhigend wirken.

  • Der Weiße Gänsefuß ähnelt einigen weiteren Arten der Gänsefußgewächse. Diese besitzen jedoch oftmals einen unangenehmen Geschmack.

Weißer Gänsefuß - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Helfen kann die Pflanze beispielsweise bei Sonnenbrand, bei Wanzenbissen sowie bei Insektenstichen. Dazu kann sie bei Magen- und Leberproblemen sowie bei Skrofulose hilfreich sein. Eingesetzt wird sie allerdings auch als Abführmittel sowie als Sedativum.

Weißer Gänsefuß - Anwendung der Heilpflanze

In Europa wird das Gewächs normalerweise nicht zu medizinischen Zwecken eingesetzt, und zwar weder in der Schulmedizin noch in der Volksheilkunde. Dafür wird die Pflanze jedoch in vielen anderen Staaten dieser Welt verwendet. Insbesondere kommt sie hierbei als Abführmittel und als Diuretikum zum Einsatz.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich kann der Weiße Gänsefuß beispielsweise bei Insektenstichen sowie bei Sonnenbränden helfen. Genutzt wird er hierfür als Badezusatz, als Umschlag oder als Waschung.

Innerliche Anwendung

Innerlich kommt die Pflanze oft als Teeaufguss zum Einsatz. Dazu kann sie als Gemüse verzehrt oder für Salate und Suppen verwendet werden.


Quellen

Reedy, Lloyd M. / Miller, William H. / Willemse, Tom: Allergische Hauterkrankungen bei Hund und Katze
Grabbe, Stephan / Knop, Jürgen / Mann, Wolf / Buhl, Roland / Klimek, Ludger / Saloga, Joachim: Allergologie-Handbuch – Grundlagen und klinische Praxis
Guth, Christian / Hickisch, Burkhard: Grüne Smoothies – Die supergesunde Mini-Mahlzeit aus dem Mixer
Berger, Markus: Unkraut – Heilkraut: Es stellt sich ein, wenn man es braucht
Dreyer, Eva-Maria: Essbare Wildkräuter und ihre giftigen Doppelgänger: Wildkräuter sammeln – aber richtig


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