Heilpflanze Weißer Senf

Heilpflanze Weißer Senf

Weißer Senf - Die wichtigsten Fakten

  • Der Weiße Senf kurbelt die Verdauung sowie die Durchblutung an.
  • Er hilft bei Bronchitis und kann Schmerzen lindern.
  • Die Pflanze stammt aus asiatischen Ländern, wird jedoch auch in Europa und Amerika angebaut.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Weißer Senf als Heilpflanze

Weißer Senf
Sammelzeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Die wissenschaftliche Bezeichnung der Pflanze lautet Sinapis alba.

Weitere Namen des Gewächs sind Gelbsenf bzw. Gelber Senf sowie Englischer Senf.

Die Pflanze zählt zur Familie der Kreuzblütler.

Die Heimat der Pflanze liegt in China, Japan sowie im südlichen Russland. Doch auch in vielen anderen Ländern wird sie kultiviert. Hierzu zählen Deutschland, Dänemark, die USA, Kanada, Argentinien, Chile, Australien, Ungarn sowie die Balkanländer. Geerntet werden kann sie frühestens ab Mitte Juni bis Ende August.

Enthalten sind im Weißen Senf unter anderen 30 Prozent fettes Öl sowie 1,5 bis 2,5 Prozent Sinalbin. Die Substanz Sinalbin spaltet sich jedoch beim Kauen bzw. beim Mahlen der Körner, und zwar in Glucose sowie in p-Hydroxybenzylsenföl.

Die Heilpflanze Weißer Senf stellt eine einjährige Pflanze dar, die etwa 30 bis 60 Zentimeter hoch wachsen kann. Dabei kann sie für mehrere Zwecke verwendet werden und wird sowohl äußerlich als auch innerlich genutzt.

Weißer Senf - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Heilpflanze kann die Verdauung sowie die Durchblutung fördern. Zudem kann sie Schmerzen lindern.

Weißer Senf - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Hilfreich ist das Gewächs beispielsweise bei Schmerzen, bei Bronchitis sowie bei chronischen Verdauungsstörungen.

Weißer Senf - Anwendung der Heilpflanze

Verwendet werden meist lediglich die Samen der Pflanze. Dabei kommen diese sowohl innerlich als auch äußerlich zum Einsatz.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich wird die Pflanze zum Beispiel als Wickel um die Brust gelegt und wirkt so gegen Bronchitis. Zudem kann das Pulver der Senfkörner mit Wasser verrührt zu einem Umschlag werden. Dieser hilft wiederum gegen Schmerzen und kann die Durchblutung fördern.

  • Wird die Pflanze innerlich verwendet, kann sie schwere Nierenschäden sowie Krämpfe verursachen. Bei der äußerlichen Anwendung können sich hingegen Blasen bilden. In hoher Dosis kann es zudem zu schweren Entzündungen kommen. Diese können sogar das Gewebe absterben lassen. Dazu sollte man die Pflanze nicht direkt auf der Haut anwenden, sofern eine bekannte oder eine bestehende Allergie vorliegt. Doch auch wenn eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt, sollte die Pflanze nicht in hohen Mengen verwendet werden.

Innerliche Anwendung

Innerlich nutzt man die Pflanze beispielsweise als Gewürz. Zudem kann sie zu fetten Speisen hinzugegeben werden. Dies kann die Verdauung fördern. Ein großer Teil der Pflanze wird außerdem eingesetzt, um Speisesenf herzustellen.

  • Werden die Senfkörner zerkaut, entfalten sie zunächst einen milden Geschmack. Anschließend schmecken sie hingegen ein wenig würziger.

Quellen

Rimbach, Gerald / Nagursky, Jennifer / Erbersdobler, Helmut F.: Lebensmittel-Warenkunde für Einsteiger
Biehlig, Thomas: Die Lügen der Lebensmittelindustrie – Was uns alles schmeckt
Reisdorff, Christoph / Lieberei, Reinhard / Franke, Elsa: Nutzpflanzen
Liath, Claudia: Der grüne Hain
SIEWEK: Exotische Gewürze – Herkunft, Verwendung, Inhaltsstoffe
Matthaei, Bettina: Gewürze – 70 Küchengewürze von A bis Z


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