Heilpflanze Weißkohl

Heilpflanze Weißkohl

Weißkohl - Die wichtigsten Fakten

  • Weißkohl wird hauptsächlich im Herbst geerntet.
  • Es kann verhindern, dass sich Geschwüre bilden.
  • Die Pflanze kann roh verzehrt und als Wickel oder Auflage äußerlich eingesetzt werden.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Weißkohl als Heilpflanze

Die wissenschaftliche Bezeichnung des Weißkohls lautet Brassica capitata.

Genannt wird die Pflanze auch Weißkraut.

  • Die Kohlsorte stellt die wichtigste Kopfkohlart dar. Sie ist bereits bei den Römern bekannt gewesen und gilt heutzutage weltweit als „typisch deutsches Gemüse“.

Die Pflanze gehört zu den Kohlsorten und zur Familie der Kreuzblütler.

Das Weißkraut kommt vor allem in nicht sonderlich warmen Regionen vor. Daher wird kann man es oft in Skandinavien sowie Norddeutschland antreffen. Hauptsächlich wird es im Herbst geerntet.

Die Pflanze besitzt einerseits einen hohen Gehalt an Vitamin C, Folsäure und Kalzium. Andererseits befinden sich jedoch auch viele Ballaststoffe in der Pflanze. Dabei verfügt diese Kohlsorte über folgende Inhaltsstoffe:

Das Weißkraut kann das gesamte Jahr über erhalten werden und besitzt verschiedene positive Wirkungen. Beispielsweise wirkt es wundheilungsfördernd und kann bei Entzündungen helfen.

Weißkohl - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze besitzt mehrere positive Eigenschaften. So besitzt sie eine stark entzündungshemmende sowie eine antientzündliche Wirkung. Darüber hinaus kann sie die Heilung von Wunden fördern, die Magenschleimhäute vor zu viel Säure schützen, Schnupfen vorbeugen und die Entstehung von Geschwüren verhindern. Zudem wirkt sie harntreibend sowie ausleitend und ist leberfreundlich.

  • Laut einigen Studien kann man das Darmkrebsrisiko senken, wenn man regelmäßig Kohl verzehrt.

Weißkohl - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Die Kohlsorte kann unter anderem bei folgenden Beschwerden helfen:

  • Bluthochdruck
  • Entzündungen
  • Wunden
  • Rohe Kreuzblütler, zu denen auch das Weißkraut zählt, können eine negative Auswirkung auf eine angeschlagene Schilddrüse haben.

Weißkohl - Anwendung der Heilpflanze

Verwendet werden kann das Weißkraut sowohl innerlich als auch äußerlich.

Äußerliche Anwendung

Die frischen Blätter des Kohls können als Auflage gegen Wunden oder als Wickel gegen Entzündungen helfen.

Innerliche Anwendung

Die Pflanze kann roh als Gemüse verzehrt oder für beispielsweise Eintöpfe verwendet werden. Dazu kann sie auch in Form eines Safts eingesetzt werden.


Quellen

Von Heintze, Florian: Pflanzen und Umwelt
Grünwald, Jörg / Jänicke, Christof / Hardewig, Iris: Pflanzenheilkunde Quickfinder
Gätjen, Edith: Das geniale Familien-Kochbuch
Hoffmann, Peter: Lexikon der Lebensmittel – Lexikon der gesunden Ernährung
Storl, Wolf-Dieter: Der Selbstversorger – Mein Gartenjahr: Säen, pflanzen, ernten
Hellmiß, Margot: Mein Entgiftungsprogramm – Was für Ihren Körper wirklich gut ist
Roemer, Franziska: Therapiekonzepte der anthroposophischen Medizin
McKeith, Gillian: Iss dich gesund! Beschwerden lindern und Krankheiten heilen von A bis Z


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