Wiesenknopf und seine Funktion als Heilpflanze

Wiesenknopf und seine Funktion als Heilpflanze

Wiesenknopf - Die wichtigsten Fakten

  • Wiesenknopf ist eine in Deutschland beheimatete Pflanze.
  • Er enthält zahlreiche Vitamine und enthält auch zahlreiche Heilkräfte.
  • Häufig wächst er in Gemüsegärten und verschönert diesen.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Wiesenknopf als Heilpflanze

Wiesenknopf
Sammelzeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Innerhalb der Botanik und der allgemeinen Wissenschaft ist der Wiesenknopf unter dem Namen Sanguisorba officinalis bekannt.

  • Der Begriff setzt sich zusammen aus sanguis = Blut und sorbere = aufsaugen. Jene Wörter kommen aus der lateinischen Sprache.

Typisch volkstümliche Bezeichnungen für die hier behandelte Pflanze Schneiderknopf, Hosenknopf, Grummetkopf, Heideköpfli, Hartkopp und Trummelschlägala.

Die Pflanze gehört der Gattung der Rosaceae an.

Der Wiesenknopf kommt im europäischen Raum vor. Er bevorzugt einen feuchten Boden, weswegen er sich Wiesen mit einem erhöhten Wasser und somit Nährstoffangebot sucht. Auch in Flachmooren finden wir ihn vor. Die Sammelzeit ist sehr ausgedehnt. Die Pflanze kann uneingeschränkt von Juni bis September geerntet und als heilende Pflanze verwertet werden.

Innerhalb der vorgestellten Pflanze befinden sich einige Stoffe, deren Wirksamkeit auf den menschlichen Körper bereits nachgewiesen wurden. Zu diesen Bestandteilen zählen:

  • Sanguisorbin (Saponin)
  • Gerbstoff
  • Flavon
  • bei frischen Pflanzen Vitamin C

Die Heilpflanze befindet sich sogar in traditionellen Gerichten. In der Frankfurter Grünen Soße ist er vertreten und auch auf dem italienischen Speiseplan findet er sich innerhalb der Salsa Verde. Die Pflanze schmeckt roh besonders gut, wobei nur die Blätter gegessen werden sollten. Besonders saftig und lecker sind sie im April und im Mai. Wer die Blüten bevorzugt, sollte noch bis Juni Geduld haben. Dann haben sie den höchsten Punkt ihrer geschmacklichen Entwicklung erreicht.

Wiesenknopf - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Heilwirkung dieser Pflanze bezieht sich vorwiegend auf das Blut. Darüber hinaus zeigt sie bei bestimmten Erkrankungen ebenso ihre Wirkung und kann daher auch hier benutzt werden.

Wiesenknopf - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Wer unter einer schlechten Blutgerinnung leidet, kann die Pflanze zur Linderung einsetzen. Außerdem hilft sie immer dann, wenn die Menstruation eine zu starke Intensität aufweist, die übliche Dauer überschreitet oder zu früh einsetzt. Manche haben ein Blutbild, das Reizbarkeit und ein hitziges Temperament begünstigt. Auch hier kann die Pflanze regulierend wirken. Darüber hinaus hilft sie bei anderen Blutungen, so auch bei der Lungenblutung. Bei Schwindsucht wird sie ebenso eingesetzt und kommt auch bei Dysenterie, Durchfall, Unterschenkelgeschwüren und bei Varizen an den Beinen zur Verwendung.

Wiesenknopf - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze hat Inhaltsstoffe, welche eine innere Aufnahme erfordern. Schließlich setzt ihre Wirkung innerhalb der Blutbahn an.

Äußerliche Anwendung

Zur äußerlichen Anwendung ist bislang nichts wissenschaftlich Fundiertes bekannt.

Innerliche Anwendung

Im Handel erhalten Interessierte diese Pflanze roh, als Samen, in Form einer Lösung oder als Extrakt. Weiterhin gibt es Naturheiler, die diese Pflanze sammeln und daraufhin trocknen. Der Wasseranteil geht dabei gänzlich verloren und zurück bleiben die intensivierten Inhaltsstoffe der Pflanze. Jene können dann zu einem Tee zubereitet werden.


Quellen

Beiser, Rudi: Unsere essbaren Wildpflanzen: Bestimmen, sammeln und zubereiten
Beisser, Rudi: Essbare Wildkräuter und Wildbeeren für unterwegs: 140 Arten, über 300 Abbildungen
Stauffer, Karl: Klinische homöopathische Arzneimittellehre
Madaus, Gerhard: Lehrbuch der biologischen Heilmittel, Band 3
Hoppe, Heinz A. : Angiospermen


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