Ysop als Heilpflanze

Ysop als Heilpflanze

Ysop - Die wichtigsten Fakten

  • Ysop ist in Europa, Nordafrika und Westasien heimisch.
  • Die pflanze ist bei uns auch als Würzkraut oder Essigkraut bekannt.
  • Sie gehört zu den Lippenblütlern und ist mit Salbei, Lavendel, Rosmarin und Thymian verwandt.
  • Das Gewächs gilt als vielseitige Arzneipflanze mit breitem Anwendungsspektrum.
  • Man verwendet das Kraut und macht daraus Tee oder Tropfen.

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Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Ysop als Heilpflanze

Die wissenschaftlich korrekte Bezeichnung für die Pflanze lautet Hyssopus officinalis und sie gehört der Pflanzenfamilie der Lamiaceae (Lippenblütler) an.

  • Die Bezeichnung Ysop stammt vom hebräischen Wort אֵזוֹב ('ésóv), was soviel heißt wie "heiliges Kraut".

Ysop ist bei uns unter Trivialnamen wie Würzkraut, Essigkraut, Weinespe, Eisenkraut, Hizopf, Ibsche, Isump, Hysop, Ipsenkraut, Eisewig, Eisop und Josefskraut bekannt. Im englischen Sprachraum kennt man die Pflanze als Hyssop.

Das Gewächs zählt zur Pflanzenfamilie der Lippenblütler (Lamiaceae). Es ist verwandt mit Pflanzen wie Salbei, Lavendel, Rosmarin und Thymian.

Die Pflanze ist in Europa, Westasien und in Nordafrika zu finden, allerdings kommt sie in Europa nur im Süden (von Süd nach Nord bis zu den Südalpen) vor.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe, bezogen auf die heilwirksamen Eigenschaften der Pflanze, sind:

Die Pflanze zählt zu den Staudengewächsen bzw. Zwergsträuchern. Sie kann eine Wuchshöhe von maximal 60 Zentimeter erreichen. An den Pflanzenstängeln entwickeln sich längliche, stiellose Blätter, die die eine Rosettenform haben. Die violettfarbenen Blüten bilden so genannte Scheinähren. Fühlt sich die Pflanze an einem Ort wohl, kann sie durchaus zu einem sehr umfangreichen, niedrigen Buschwerk heranwachsen.

Sie mag einen lockeren und trocknen, kalkreichen oder auch basischen Untergrund, der gerne steinig-flach sein darf. Um zu gedeihen, benötigt Ysop aber vor allem sehr warmes Wetter mit möglichst viel Sonnenlicht. Fühlt sich die Pflanze wohl, wächst sie ohne Probleme an trockenen Hängen und auf ausgetrockneten Hügeln. Aber sie ist auch auf Felsenheiden und an Wegrändern zu finden.

Ysop - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze besitzt vor allem auswurffördernde, entzündungshemmende, krampflösende, schweißhemmende, menstruationsfördernde, gallefördernde sowie leicht abführende Eigenschaften. Durch diese ist sie bei zahlreichen Beschwerden einsetzbar.

Ysop - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Das Gewächs wird beispielsweise bei Chronischer Bronchitis, Asthma bronchiale, Magen-Darm-Katarrh und Blähungen eingesetzt.

Ysop - Anwendung der Heilpflanze

Die Pflanze kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Dafür wird hauptsächlich das Kraut genutzt und zu Tee oder auch Tropfen weiterverarbeitet.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich kann Ysop zum Gurgeln benutzt werden und kann bei Heiserkeit oder Rachen- und Mundentzündungen helfen. Aber auch Waschungen sind möglich.

Innerliche Anwendung

Innerlich wendet man die Pflanze in Form von Tropfen an, die dann ihre entzündungshemmenden, auswurffördernden und krampflösenden Eigenschaften im Körper entfalten.


Quellen

Hensel, Wolfgang: Welche Heilpflanze ist das?
Puhle, Annekatrin / Trott-Schepe, Jürgen / Möller, Birgit: Heilpflanzen für die Gesundheit: 300 Pflanzen - neues und überliefertes Heilwissen Pflanzenheilkunde, Homöopathie und Aromakunde
Schrott, Ernst / Ammon, Hermann Philipp Theodor: Heilpflanzen der ayurvedischen und der westlichen Medizin: Eine Gegenüberstellung
Mayer, Johannes Gottfried: Kräuterbuch der Klostermedizin
von Heintze, Florian: Pflanzen und Umwelt
Gesundheit aktuell | Jahrbuch 2014: Gesundheitsratgeber für das ganze Jahr


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